Dreiköpfige Band aus Neuwied spielte zum ersten Mal am sprudelnden Brunnen in der „Perle im Holzbachtal“
Mit „Sam“ wurde das junge Puderbacher Brunnenfest noch attraktiver
Gemeinde und VVV richteten das Fest zum vierten Mal aus
Puderbach. Die Anlässe zum Feiern können verschiedenster Art sein. Aber sicherlich ist es ein guter Grund für ein Fest, wenn ein Platz in der Dorfmitte schön neu gestaltet wurde und dazu noch ein ansässiges Unternehmen dem Platz und der Gemeinde einen herrlichen Brunnen spendet. So ist es in Puderbach geschehen, und deshalb wird dort seit nun vier Jahren ein Brunnenfest gefeiert. Ausrichter sind die Ortsgemeinde Puderbach und der örtliche Verkehrs- und Verschönerungsverein. Für beide spricht Hermann-Josef Jordan, Beigeordneter der Gemeinde. Er sagt: „Die Firma Afflerbach hat uns für die neu gestaltete Dorfmitte diesen Brunnen gespendet. Das haben wir zum Anlass genommen, ein Brunnenfest auszurichten. Das kommt offensichtlich gut an. Das Fest findet immer am letzten Freitag im August statt.“ Das war in diesem Jahr auch genau der letzte Augusttag, und der langsam zu Ende gehende Sommer gab sich alle Mühe, die Sonne möglichst lange über dem Puderbacher Brunnenfest scheinen zu lassen und die Temperaturen so lange wie es eben ging im Außenwohlfühlbereich zu belassen.
„Dieses Fest Ende August soll zu einer Tradition in Puderbach werden“, verkündet Hermann-Josef Jordan. Rund um den Brunnen hatten sich am Freitagabend die Besucher verteilt, an Tischen im Freien, am Bierbrunnen oder im Zelt. Ein Imbiss bot seine herzhaften warmen Speisen an und so manches belebende Getränk wurde über den Tresen gereicht. So richtig rund wurde die Sache um den runden Brunnen aber erst durch die melodischen Klänge aus den Lautsprechern der Gruppe „Sam“ aus Neuwied, zwei Sängerinnen und ein Keyboarder. Beigeordneter Jordan: „Die sind zum ersten Mal hier. Aber eben habe ich mich mit Ihnen unterhalten und ich habe das Gefühl, dass die drei nächstes Jahr gerne wiederkommen. Sie haben sich von Anfang an hier wohlgefühlt.“ Dieses Wohlfühlen beruhte offensichtlich auf Gegenseitigkeit, denn das Fest am Puderbacher Brunnen hielt bis tief in die Nacht an. Mit 15 aktiven Helfern hatten die Gemeinde und der VVV das expandierende Fest vorbereitet. Mittendrin plätscherte das Wasser des Brunnens, der zu Teilen aus den Qualitätsprodukten des Unternehmens Afflerbach hergestellt wurde, den riesigen Stahlböden, in der Mitte zusätzlich geschmückt mit einem schönen Kupferboden. Insgesamt steht das Kunstwerk symbolisch für den inoffiziellen Titel seiner Gemeinde, der lautet „Puderbach, die Perle des Holzbachtals“. Jordan findet auch: „Puderbach hat sich in den letzten Jahren durch gute kommunalpolitische Entscheidungen sehr gut entwickelt. Auch in Zukunft wird hier noch einiges passieren. Die Menschen nehmen die Angebote an, und das freut uns besonders, dass es ihnen Spaß macht hierhin zu kommen, wo etwas gemeinsam gemacht wird.“
Das noch junge gesellschaftliche Ereignis in dem Ort, der auch „Perle im Holzbachtal“ genannt wird, nehmen die Besucher gerne an. Gefeiert wird bis spät in die Nacht.
