SV Rot-Weiß Rheinbreitbach
Mit Selbstbewusstsein in die Zukunft
Rheinbreitbach. Der SV Rheinbreitbach (SVR) konnte bei seiner Jahresversammlung auf ein erfolgreiches Jahr und eine deutlich gestiegene Mitgliederzahl zurückblicken. Das war nach vielen strukturellen Änderungen so nicht unbedingt zu erwarten. Vor allem die Neuausrichtung der Fußballabteilung und die damit verbundene Gründung des Jugendfördervereins Siebengebirge erwiesen sich als sportlicher Glücksgriff. Stephan Hinze wurde für sein jahrelanges Engagement zum Ehrenmitglied ernannt.
Für den SVR-Vorsitzenden Michael Schneider war nicht nur die deutlich gestiegene Mitgliederzahl ein Grund zur Freude. „Wir haben allen Grund, mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft zu blicken“, so Schneider. Parallel zum allgemeinen Sportbetrieb sei es erfolgreich gelungen, in gleich drei Abteilungen - Fußball, Tischtennis und Tanzen - die Führungsspitze neu aufzustellen und damit die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Daneben sei ein neuer Vereinssekretär eingearbeitet sowie das ehemalige Büro der Fußballer in eine Vereinsgeschäftsstelle umgewandelt worden. Zudem habe der Verein erfolgreich eine Sportwerbewoche in Rheinbreitbach organisiert.
Nach Angaben von Schneider hat die Gemeinde Rheinbreitbach mittlerweile sowohl die Weichen für die dringend notwendige Modernisierung der Beleuchtung in der Hans-Dahmen-Halle als auch für die Generalsanierung des Kunstrasenplatzes an der Westerwaldstraße gestellt.
Wie die SVR-Abteilungsleiter in ihren Berichten betonten, verlief das sportliche Jahr durchaus zufriedenstellend. Insbesondere die Neuausrichtung der Fußballabteilung zeigte eine extrem positive Wirkung, wie Abteilungsleiter Ejmen Celik berichtete. Die Fußballer hätten nicht nur über 100 neue Mitglieder gewinnen können, die sich überwiegend im Jugendbreitensport betätigen. Ein Erfolgsmodell sei auch der vor der Saison 2016/17 gemeinsam mit dem Honnefer Fußballverein (HFV) gegründete Jugendförderverein Siebengebirge (JFV). Grund für diesen Schritt sei gewesen, dass keiner der beiden Vereine, weder im Leistungs- noch im Breitensport, ein durchgängiges Jugendprogramm von den Bambinis bis zur A-Jugend hätte anbieten können.
Mit der Gründung des JFV zielten die Macher des HFV und SVR darauf ab, sowohl Talente im Leistungsbereich vor Ort zu binden als auch genügend Möglichkeiten im Breitensport anzubieten. Wie der sportliche Leiter, Udo Hillebrand, betonte, lässt sich schon nach einem halben Jahr klar feststellen, dass das Kooperationskonzept aufgeht. Dabei habe er nicht nur die jetzt schon erkennbaren Leistungssteigerungen im Blick.
Auch die im Kooperationsvertrag garantierte Durchlässigkeit hätte sich schon als hilfreich herausgestellt. Diese ermögliche es Jugendspielern aus beiden Vereinen, je nach Bedarf jederzeit und ohne Nachteile von den Stammvereinen in den JFV oder umgekehrt zu wechseln, sei es aufgrund eines sich veränderten sportlichen Leistungsstandes, aus gesundheitlichen Gründen, etwa nach Verletzungen oder aufgrund auftretender schulischer Zwänge. Diese Durchlässigkeit sei möglich, da die vom Verband bei Vereinswechsel vorgeschriebenen Ablösezahlungen und Sperren in der Kooperation ausgeschlossen seien.
Alle strukturellen Veränderungen haben laut Schneider dazu geführt, dass der SVR aktuell hervorragend aufgestellt ist und keine Bange vor der Zukunft haben muss.
Ehrungen verdienter Mitglieder
Den Abschluss der SVR-Jahresversammlung bildeten zwei Ehrungen. Bernd Titze aus der Volleyballabteilung wurde wegen seiner 50-jährigen Mitgliedschaft im Verein die Goldene Ehrennadel überreicht. Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt Stephan Hinze. Er wurde für seine langjährigen und außergewöhnlichen Verdienste um den SVR unter großem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. In seiner Laudatio betonte Ortsbürgermeister Wolfgang Gisevius, dass ein solches Engagement, wie es Hinze gezeigt habe, heute keinesfalls mehr selbstverständlich sei. Mit einem Geschenk bedankte sich Schneider im Namen des SVR beim ehemaligen Hallenwart der Hans-Dahmen-Halle, Wolfgang Morsbach, für die jahrelange großartige Zusammenarbeit. Morsbach war zum Jahresende in den Ruhestand getreten. Neuwahlen fanden in diesem Jahr satzungsgemäß nicht statt.
Für 50-jährige Vereinszugehörigkeit erhielt Bernd Titze (l.) von Michael Schneider die Goldene Ehrennadel.Fotos: David Riddering Foto: David Riddering
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