Rodenbacher trafen sich zum freiwilligen Arbeitseinsatz
Mit Sensen gegen das Springkraut
Rodenbach. Es gehört in Rodenbach inzwischen einfach dazu, sich einmal im Jahr der Bekämpfung des Springkrautes zu widmen. So auch in diesem Jahr. Organisator Erwin Velten, von Mitstreitern liebevoll „Springkraut-Papst“ genannt, hatte gerufen und auch in diesem Jahr kamen immerhin 15 Rodenbacher zusammen, um das ursprünglich indische Kraut, das sich flächendeckend ausbreitet, auszurotten.
Kurz vor dem Ausschwärmen an die heimischen Wiesen hatte 1. Beigeordneter Gerhard Hoben Sensen und Motor-Freischneider verteilt, sodass man auch jetzt wieder ein gutes Stück vorankam.
Derweil hatte Ortsbürgermeister Werner Wenzel, selbst leidenschaftlicher Hobbykoch, eine kräftige Gulaschsuppe vorbereitet und Brötchen besorgt. Gemeinsam ließ man dann an der Grillhütte den Arbeitstag ausklingen.
Einhellige Meinung: Auch in diesem Jahr muss noch einiges an den vom Springkraut befallenen Flächen getan werden. Und für nächstes Jahr ist schon wieder ein Arbeitstag geplant.
Übrigens wurde die ganze Aktion vom Kreis Neuwied gesponsert. Der nämlich hatte Geld für Essen und Getränke bereitgestellt. Darüber hinaus gab es für jeden der Tatkräftigen zehn Euro Spende, die allerdings nicht für die Einsatzkräfte bestimmt sind. Das Geld kommt dem Kindergarten in Steimel zugute.
