Allgemeine Berichte | 07.12.2016

ADFC Bonn/Rhein-Sieg übergibt neues verkehrspolitische Programm

„Mit dem Fahrrad auf der Überholspur“

Verband möchte mit dem Kreis den Radverkehr weiterentwickeln

Rhein-Sieg-Kreis. Wer am Bahnhof Siegburg regelmäßig vorbei kommt, dem wird es aufgefallen sein: Die Anzahl der Fahrräder, die dort jeden Tag abgestellt werden, steigt und steigt. Laut Angaben der Stadtverwaltung Siegburg sind es inzwischen über 600 Räder, und das nicht nur im Sommer, sondern auch aktuell. Die Zahl verdeutlicht exemplarisch die immer größere Bedeutung des Radverkehrs in der Region.

Grund genug auch für den ADFC, der mit seinem Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg die Interessen der fahrradfahrenden Bevölkerung in der Region vertritt, in diesem Jahr ein verkehrspolitisches Programm zu beschließen und dem Rhein-Sieg-Kreis zu übergeben. Gerne nahmen Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler und Michael Jaeger, Dezernent im Rhein-Sieg-Kreis, das Programm „Mit dem Fahrrad auf der Überholspur“ von der Vorstandsvorsitzenden Annette Quaedvlieg und den beiden verkehrspolitischen Sprechern Peter Lorscheid und Georg Wilmers entgegen; es beinhaltet Maßnahmen, wie aus Sicht des ADFC der Radverkehr weiterentwickelt werden muss, damit im Jahr 2025 möglichst viele Menschen in der Region ihre Ziele gut mit dem Fahrrad erreichen können. Seit 1979 vertritt der ADFC mit seinem Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg die Interessen der Radfahrerinnen und Radfahrer in der Region. Er ist mit etwa 4.500 Mitgliedern einer der größten Kreisverbände im Bundesgebiet.

„Der Rhein-Sieg-Kreis unternimmt neben dem sehr wichtigen Radtourismus große Anstrengungen, damit das Fahrrad auf kurzen und mittleren Distanzen wichtiger Bestandteil eines ausgewogenen Mobilitätsmix wird. Eine Verlagerung vom Autoverkehr auf das Fahrrad ist unser klar definiertes Ziel. Vor diesem Hintergrund sind die Vorschläge des ADFC sehr willkommen und unterstützen unsere Arbeit“, so Dr. Hermann Tengler, der seit kurzem auch für den Bereich „Strategische Kreisentwicklung“ mit der Verkehrsplanung verantwortlich ist. Michael Jaeger, zu dessen Dezernat nun auch das Straßenverkehrsamt mit dem Thema Verkehrssicherheit gehört und der selbst fast jeden Tag mit dem Fahrrad zwischen Bonn und Siegburg pendelt und somit viele Alltagsprobleme der Radfahrer kennt, ergänzt, dass „die bisherige Zusammenarbeit mit dem ADFC bereits gut war. So gab es schon in der Vergangenheit fachliche Unterstützung des ADFC im Rahmen von Verkehrsschauen und im Zuge dessen in einigen Gemeinden auch gemeinsame Befahrungen. Mit den beiden zentralen Ansprechpartnern für den rechtsrheinischen und den linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreis wird die Kommunikation weiter erleichtert. So können Probleme schneller gelöst werden.“ Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Rhein-Sieg

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