Allgemeine Berichte | 03.06.2016

Kita „Wibbelstätz“ Hönningen siegt auf Bundesebene bei „Forschergeist 2016“

Mit dem hellen Punkt den Preis geholt

Jubel in der Kindertagesstätte „Wibbelstätz“ in Hönningen: Kinder und Erzieherinnen freuen sich über den Bundessieg bei „Forschergeist 2016“. UM

Hönningen. Die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hatten in ganz Deutschland herausragende Kita-Projekte aus den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik bewertet und 16 Landessieger ausgezeichnet, zu denen sich auch die Kita „Wibbelstätz“ in Hönningen zählen konnte. Da sie sich mit ihrem Forscherprojekt „Wo kommt der helle Punkt an der Wand her?“ auch für die Bundespreisverleihung qualifiziert hatten fieberten alle auf den 1. Juni hin, denn das war der Tag, an dem das Geheimnis um die Bundessieger gelüftet werden sollte.

Am Morgen des 1. Juni hatte sich Ortsbürgermeister Hans-Josef Weber als Träger der Kita mit der Leiterin Annemie Ulrich sowie den Erzieherinnen Annemie Kunert und Susanne Kny in den Zug gesetzt und war nach Berlin zur Bundespreisverleihung „Forschergeist 2016“ gefahren. Am Abend war es dann soweit, als der Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Thomas Rachel nach den Grußworten des Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Telekom Stiftung Prof. Dr. Wolfgang Schuster und des Vorsitzenden des Rats der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ Prof. Dr. Jürgen Mlynek im Umspannwerk Berlin-Kreuzberg die fünf Bundessieger bekannt gab.

Forschergeist mit Themen aus dem Alltag geweckt

Die Freude bei den Hönningern war groß, als die Kita „Wibbelstätz“, Landessieger von Rheinland-Pfalz, als Bundessieger ausgezeichnet wurde. „Naturwissenschaften, Mathematik und Technik sind ein wichtiger Teil der frühkindlichen Bildung“, erklärte Forschungsstaatssekretär Rachel. So zeigten die Projekte des „Forschergeist“-Wettbewerbs, dass diese Themen überall im Alltag anzutreffen sind und das Interesse der Kinder auf sich ziehen, wie „der helle Punkt an der Wand“ der Kita in Hönningen, das sich jetzt als bestes Projekt Deutschlands bezeichnen kann. „Wir konnten anhand der zahlreichen Bewerbungen sehen, dass der Geist des Forschens in Kitas im ganzen Land zu Hause ist“, sagte Professor Dr. Wolfgang Schuster, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung.

„Es wird viel diskutiert, wie gute pädagogische Arbeit in Kitas aussehen kann und sollte – für den Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik haben wir durch den Wettbewerb ermutigende Beispiele gefunden, die für gelebte Qualität und Kreativität in der frühen Bildung stehen.“ „Erzieherinnen und Erzieher in ganz Deutschland leisten jeden Tag wertvolle Bildungsarbeit in der Kita, die wir mit dem ‚Forschergeist‘ würdigen“, sagte Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. „Ich bin beeindruckt von den vielen großartigen Bewerbungen, durch die zum Ausdruck kommt, wie wichtig die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte ist und wie erfolgreich sie die Fragen der Kinder in den Kita-Alltag integrieren.“ Die weiteren vier Bundessieger neben der Hönninger Kita kamen aus Baden-Württemberg, Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen, die sich alle über 3.000 Euro als Preisgeld für ihre Kita freuten. Nach der Preisverleihung wurde der Bundessieg noch bis in die frühen Nachtstunden im Umspannwerk gefeiert, bevor Ortsbürgermeister Weber und die Erzieherinnen mit Urkunde, Scheck und dem Pokal des Bundessiegers „Forschergeist 2016“ wieder nach Hause fuhren.

Tags darauf war die Freude: Für alle sichtbar hatte Kita-Leiterin Annemie Ulrich direkt am Eingang zum Foyer den Tisch mit den Auszeichnungen aufgebaut. UM

Leiterin Annemie Ulrich stellte Urkunde, Pokal und Scheck im Eingangsbereich der Kita aus.

Leiterin Annemie Ulrich stellte Urkunde, Pokal und Scheck im Eingangsbereich der Kita aus.

Jubel in der Kindertagesstätte „Wibbelstätz“ in Hönningen: Kinder und Erzieherinnen freuen sich über den Bundessieg bei „Forschergeist 2016“. Fotos: UM

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