Allgemeine Berichte | 31.10.2019

Backesmännchen-Haus von Fahr als Intarsienbild des „Holz-Malers“ Heinz Scholz

Mit wertvollen Furnieren werden kunstvolle Darstellungen realisiert

Der 85-Jährige unterstützt damit die ehrenamtliche Arbeit des Bürgervereins

Der Künstler und sein Werk.Foto: privat

Feldkirchen. Mehrjährige Erfahrung, einen Blick für das Schöne, eine ruhige Hand und viel Geduld sind die Grundvoraussetzungen: Die Inspiration für seine Werke holt sich der gelernte Schreiner Heinz Scholz, mittlerweile 85 Jahre alt, aber in seiner näheren Umgebung sowie auf Erholungsreisen mit seiner Ehefrau.

Rund 80 Arbeiten von naturalistischen Motiven sind bisher als Intarsienbilder entstanden. Wie zum

Beispiel das Rheinische Haus von Fahr, der Neuwieder Pegelturm mit der Raiffeisenbrücke, die Marksburg von Braubach sowie viele bekannte Schlösser und Kulturdenkmäler. Seine aufwendigste Realisierung war Schloss Neuschwanstein im Format von 100 mal 75 Zentimeter.

Initiator für die Erschaffung der „Backesmännchen-Haus“-Intarsie war für Scholz die Entscheidung des Bürgervereins Fahr, dieses Kulturdenkmal 2011 zu erwerben, um es vor dem endgültigen Verfall zu retten. Bis 2019 dauerte es, bis er diese Idee endlich realisieren konnte. Sein Kunstwerk soll zeigen, wie lobenswert es ist, Kulturdenkmäler zu erhalten.

250 Arbeitsstunden

250 Arbeitssunden benötigte Scholz für dieses Bild in der Größe von 35 mal 45 Zentimetern.

Basis waren mehrere Fotoaufnahmen aus verschiedenen Perspektiven. Ein Foto wurde dann als Basis für die Vorarbeiten und die Reinzeichnung ausgewählt. Im nächsten Schritt folgte die Entscheidung für die zu verwendenden Furniere. Er besitzt ein eigenes Furnierholzlager mit einer großen Auswahl von in- und ausländischen Edelhölzern.

Seine Kunstwerke präsentierte Scholz bisher in mehr als 150 Ausstellungen und konnte zahlreiche Besucher für seine hochwertigen, filigranen Intarsienbilder begeistern. Der Bürgerverein Fahr freute sich über diese besondere Art der Unterstützung. Scholz ist einer von mehreren heimischen Künstlern, die mit ihren Werkstücken die ehrenamtliche Vereinsarbeit unterstützen und publik machen.

Der Künstler und sein Werk.Foto: privat

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