Allgemeine Berichte | 28.05.2019

Fahrradverein fordert Ausweisung getrennter Rad- und Fußwege an der Rheinpromenade am Konrad-Adenauer-Ufer

Miteinander auf Koblenzer Straßen und Wegen positiv beeinflussen

V.l.: Ines Lindemann-Günther, Tobias Christmann, Dennis Feldmann am Konrad-Adenauer-Ufer.Foto: privat

Koblenz. Großer Beliebtheit erfreuen sich insbesondere seit der Wiederbelebung mit der BuGa die Uferpromenaden an Rhein und Mosel. Insbesondere am Konrad-Adenauer-Ufer treffen an Sonn-und Feiertagen und mit zunehmend schönem Wetter viele Nutzergruppen aufeinander. Aufgrund der Schiffsanleger und der Talstation der Gondel sind hier sehr viele Touristen und auch Einheimische unterwegs. Zu Fuß als auch mit Fahrrad. Tobias Christmann zur Problematik: „Zwar sind die Wege Dank Ausbau für die Bundesgartenschau 2011 sehr breit, dennoch kommt es immer wieder zu (Beinahe-) Kollisionen.“

„Das müsste nicht sein“ sind sich die Aktiven von „Bewegtes Koblenz“ - einem noch jungen Koblenzer Verein zur Förderung des Radverkehrs und guten Miteinander auf Koblenzer Straßen – einig. „Aufgrund der Größenordnung der Wege wäre es mit einfachen Mitteln möglich, die Nutzergruppen so zu trennen, dass es nicht nur flüssiger, weil sortierter, sondern vor allem sicherer vorangeht. Hierzu würde es ausreichen, einen Radweg farbig zu unterlegen“, erklärt Ines Lindemann-Günther. „Diese Maßnahme würde allen Nutzern zu Gute kommen und damit das Miteinander auf den Koblenzer Straßen und Wegen positiv beeinflussen.“, so der Vorsitzende des Vereins Bewegtes Koblenz, Dennis Feldmann.

Mit genau diesen Problemen beschäftigt sich der Koblenzer Fahrradtag, der am 15. Juni 2019 stattfindet. Interessierte und engagierte Bürgerinnen- und Bürger sind auf den Münzplatz zu einem vielfältigen Programm rund ums Fahrrad eingeladen. Vor Ort besteht die Möglichkeit, Mitglied in dem neu gegründeten Verein „Bewegtes Koblenz“ zu werden.

V.l.: Ines Lindemann-Günther, Tobias Christmann, Dennis Feldmann am Konrad-Adenauer-Ufer.Foto: privat

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