Zukunftswerkstatt Selters lädt zum Auftakt ein

Mitreden bei der Stadtentwicklung

03.08.2020 - 13:32

Selters. Mit einer Auftaktveranstaltung am Montag, 24. August in der Festhalle beginnt in der Zukunftswerkstatt Selters eine umfangreiche Bürgerbeteiligung. Interessierte sind eingeladen, ihre Vorstellungen vom künftigen Selters einzubringen.

Die Zukunftswerkstatt will Antworten finden auf die Fragen, wie sich Selters in den nächsten 10 bis 15 Jahren als lebenswerte Stadt weiterentwickeln kann. „Dabei verstehen wir die Bürgerinnen und Bürger als Experten in eigener Sache“, sagt Dipl. Ing. Friedrich Hachenberg. Er ist Geschäftsführer der Stadt-Land-plus GmbH, dem Büro für Städteplanung, das den Prozess begleitet und zusammen mit einer Lenkungsgruppe aus Selters die Auftaktveranstaltung geplant hat. Und diese Planung ist wegen der Corona-Beschränkungen enorm schwierig geworden. „Wir starten dennoch jetzt mit dem öffentlichen Auftakt, weil der Prozess in Gang kommen soll“, sagt Stadtbürgermeister Rolf Jung.

Eingeladen sind alle, die sich für die Stadtentwicklung in Selters interessieren und sich einbringen möchten. Der Veranstalter wünscht sich einen breit aufgestellten Querschnitt der Bevölkerung und hat besonders Jugendliche und junge Familien im Blick. Wegen der Hygieneverordnung finden nicht alle Platz in der Festhalle. Daher ist eine Anmeldung erforderlich, und die Veranstaltung wird live auf den angrenzenden Grundschulhof übertragen, von wo aus Besucher ebenso mitwirken können.

Die Teilnehmer werden befragt, was in Selters gut läuft und was weniger. Das Ziel der Veranstaltung ist es, Ideen zu sammeln, Ansätze für Veränderungen aufzuspüren, Innovationen zu ermöglichen und Themenfelder zu bilden, in denen weitergearbeitet werden kann. „Wir wollen den Horizont für neue Ideen weiten“, sagt Stadtplaner Hachenberg, „dabei geht es ihm weniger darum, hinlänglich bekannte Probleme zu benennen, sondern vielmehr darum, den Boden für kreatives Denken zu bereiten und visionär ins Jahr 2030 zu schauen“. Einen wichtigen Impuls wird Dr. Hans Hoorn in einem Vortrag geben. Der Stadtsoziologe und Stadtplaner in der sehr erfolgreichen Stadtentwicklung Maastricht behauptet, dass eine Stadt, die attraktiver werden möchte, eine Zauberformel brauche, die man jeden Tag umsetzen müsse. Er wird in einem Vortrag mit starken Bildern und klarer Sprache zeigen, dass die Entwicklung zu einer attraktiven Stadt kein Zufallsprodukt ist.

Stadtrundspaziergang am 5. September und Workshops: Die Auftaktveranstaltung soll wörtlich genommen werden und Auftakt sein für den Prozess der aktiven Mitwirkung, etwa bei einem Stadtrundspaziergang am 5. September und in folgenden Workshops. Bei dieser Stadterkundung wählen sich die Teilnehmer eine Route zu einem Thema aus, wie etwa „Gewässer in Selters“ oder „Öffentliche Gebäude, Räume und Baukultur“. Die Themen der Workshops bilden sich erst aus der Auftaktveranstaltung heraus. Dort wird man sich auch als Teilnehmer eintragen können, späteres Einsteigen ist möglich. Für Jugendliche ist ein eigener Workshop schon jetzt angesetzt. Auch die Workshops werden moderiert und je nach Thema durch externe Referenten begleitet. „Wenn am Ende in den Workshops von der Bevölkerung selbst entwickelte Maßnahmen angestoßen werden, dann sind wir einen sehr großen Schritt weiter, Selters noch lebenswerter zu gestalten“, sagt Stadtbürgermeister Rolf Jung.

Die Auftaktveranstaltung findet statt am Montag, 24. August von 18 bis 22 Uhr in der Festhalle Selters und Umgebung. Eine Anmeldung bei der Stadtverwaltung bis zum 12. August ist unbedingt nötig: Tel. (0 26 26) 92 50 65 10, sekretariat@stadt-selters.de. Pressemitteilung der

Stadt Selters

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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