Martinsmarkt in Adenau
Mittelalter-Markt lockte viele Besucher an
Adenau. Da das Fest des Hl. Sankt Martin für den Martinsmarkt in der Johanniterstadt Adenau steht, begann der Martinsmarkt traditionell am Samstagabend mit dem Martinsumzug durch die Stadt. Angeführt von Sankt Martin hoch zu Ross und begleitet von Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann sowie dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde Adenau Dieter Merten dem Stadtorchester Adenau und Tambourcorps waren es die vielen Kinder, die mit ihren bunten Laternen dem Martinszug folgten, bis zum Dr. Creutz-Platz wo es dann vor der Komturei die Bretzel für die Kinder gab. Das seit einigen Jahren gewohnte Bild der Mittelalter Kulisse gab es auch diesmal wieder und da hatten die Gaukler, die Musikgruppe Heidenlaerm, Luna die Feuerschluckerin, Ritter, Knappen und Spielleute ihr Lager direkt zwischen Pfarrhaus und Komturei aufgeschlagen. Nach dem Martinsumzug genossen die Besucher das Mittelalterspektakel mit Feuerschau und allerlei kulinarischen Genüssen und fernen Gerüchen, sodass viele noch von Stand zu Stand wanderten und erst nach Stunden den Heimweg antraten. Ab Sonntagmittag füllte sich wieder die Innenstadt, die während dem Martinsmarkt für den Autoverkehr gesperrt war und der Einzelhandel zum Tag der offenen Tür einlud.
Verkaufsoffener Sonntag
Hier hatten die Geschäfte in der City und vom Gewerbegebiet „Am alten Wehr“ mit Möbelhaus Schweitzer und Glas Stenz bis zum Gewerbegebiet „Im Broel“ ihre Türen geöffnet und lockten mit ihren Angeboten. Allerdings lud das Wetter nicht durchgehend zum Flanieren ein und während eines Regenschauers hatten ja zum Glück die Geschäfte geöffnet. Aber auch auf der Straße boten die Händler wieder ihre Ware an, und an den Getränke- und Imbissstände, war immer mal wieder Zeit eine kleine kulinarische Pause einzulegen, um so auch mit Bekannten ins Gespräch zu kommen. Beim Mittelaltermarkt gab es gerade für die Kinder nicht nur viel zu sehen, sie durften auch richtig eingreifen, beim Bogenschießen oder auch am Amboss beim Schmied, der zum Selberschmieden einlud. Immer wieder griff die Gruppe Heidenlaerm zu ihren Instrumenten mit Trommel und Dudelsack und luden die Besucher zum verweilen ein und da durften auch gerne ein paar Taler in den Hut wandern. Wer der Zelebration des Tees im Mittelalter nicht wiederstehen konnte, der kam hier voll auf seine Kosten. Bei Gaukler Kasper und seinen Sprüchen und Kunststücken bildeten sich schnell die Menschentrauben und da hatten die Kinder ebenso ihren Spaß wie die Erwachsenen.
Damen des Arbeitskreises boten einen Hausfraueneintopf an
Traditionell hatten die Damen vom Arbeitskreis evangelischer und katholischer Frauen wieder ihren Stand aufgebaut und boten ihre über das Jahr hinweg gefertigten Handarbeiten und zur Stärkung den Hausfraueneintopf mit Einlage, der im Verkaufsraum vom Autohaus Rausch eingenommen werden konnte und das wie gewohnt alles für den guten Zweck. Den Weihnachtsbasar der Frauen vom Arbeitskreis kann man übrigens am Samstag, dem 2. Dezember von 16 bis 19 Uhr und am Sonntag, dem 3. Dezember, ab 10 Uhr in der Adenauer Komturei besuchen. Im Komturei Café waren es wieder die Damen von der katholischen Frauengemeinschaft kfd Adenau die die Besucher mit Waffeln und Kaffee verwöhnten, wobei der Erlös in die jährliche Seniorenfeier fließt. In der Stadtbücherei gab es wieder einen ansprechenden Bücherbasar und wer noch einen Blick in die Museen der Stadt, das Bauernmuseum oder das Heimat-Zunft und Johannitermuseum werfen wollte, der hatte dazu ebenfalls die letzte Gelegenheit vor der Winterpause. Aber auch an die ganz kleinen Besucher wird in Adenau bei ihren Festen immer gedacht und da drehte das Kinderkarussell am Markt unentwegt seine Runden. So waren sich am Abend alle einig, dass sich der Besuch des Martinsmarktes in Adenau auch ganz bestimmt als Familienausflug lohnt.
UM
Aus der Buchhandlung Berens war Erdmännchen Tafiti unterwegs und erfreute die Jugendlichen.
Immer dabei für den guten Zweck, die Frauen vom ev.-kath. Arbeitskreis.
Die Gruppe Heidenlärm verzauberte das Publikum mit ihrer Musik.
So manchem Handwerker konnte man bei der Arbeit über die Schulter schauen.
