Kleinkunstbühne 2024 mit neuem Programm
Mix aus Comedy, Kabarett, Musik und mehr
Neuwied. Mit einem Mix aus Comedy, Kabarett, Musik und mehr startet die Kleinkunstbühne Neuwied im Jungen Schlosstheater (JUSCH) das neue Programm 2024.
Kunst gegen Bares (KGB) wird am Sonntag, 24. Januar wieder überwiegend das jüngere Publikum anziehen. Das Konzept ist einfach: Die auftretenden KünstlerInnen haben je zehn Minuten Zeit, das Publikum für sich zu gewinnen. Erlaubt ist fast alles. Abgestimmt wird am Ende über Geld, das in Sparschweine für die jeweiligen Personen eingeworfen wird und gleichzeitig die Gage ist.
Am Sonntag, 4. Februar um 18 Uhr (und nicht um 19.30 Uhr, wie auf einigen Eintrittskarten ausgedruckt) steht dann ein alter Bekannter auf der Bühne: Marcel Adam. Als Chansonnier und Liedermacher interpretiert er Chanson-Klassikern neu. Von Piaf bis Moustaki, von Nena bis Rühmann, von Aznavour bis Element of Crime reicht sein Repertoire. Ergänzt durch eigene Kompositionen, oftmals in Lothringer Platt und mit einer kräftigen Portion Humor gewürzt. Begleitet wird er auf seiner Abschiedstournee wieder von seinem unglaublich virtuosen Akkordeonisten Signore Christian Di Fantauzzi.
„Lars But Not Least!“ heist es dann am Samstag, 18. Februar, wenn Lars Redlich seine neue Musik-Kabarett-Comedy-Show präsentiert. Noch wird der sympathische Berliner Entertainer als Geheimtipp gehandelt, aber sicher nicht mehr lange. Denn Lars ist einfach unglaublich gut, hat uns bei seinem Auftritt im letzten Jahr total begeistert und wird in Kürze den Kleinkunst-Himmel erreichen. Das einzigartige Zusammenspiel aus Show, intelligenter Comedy und Musikkabarett lässt dem Zuschauer kaum Zeit zum Durchatmen und unterhält auf höchstem künstlerischem Niveau. Mit beeindruckender Vielseitigkeit, Improvisation, jeder Menge Selbstironie und Charme schafft es Lars, sein Publikum von der ersten bis zur letzten Minute an mitzureißen und einen grandiosen Abend zu erleben.
Corzilius, Dames & Hoff (CDH), wenn die „Hausband“ der Kleinkunstbühne angekündigt wird, ist die „Hütte“ stets ausverkauft. So sicherlich auch bei gleich zwei Termine im JUSCH am Freitag und Samstag, 15. und 16. März. Bekannt sind die drei dafür, Songmaterial auszuwählen, das von eher unbekannten Künstlern stammt. Alternativ dürfen es auch unbekannte Songs von bekannten Künstlern sein. Diese Lieder so zu arrangieren, dass sie für ein Trio spielbar sind, ist der musikalische Anspruch der Band. Die Fähigkeit aller drei Musiker, solistisch zu singen als auch einen dichten und perfekt sitzenden dreistimmigen Chorgesang in die Songs einzubauen, bildet einen weiteren Schwerpunkt im Repertoire der Band. Darüber hinaus wird das Publikum mit humorvollen, stand-up-ähnlichen Moderationen durch die Konzerte geführt. Diese Mischung garantiert in den CDH-Konzerten eine absolute Wohlfühl-Atmosphäre.
Am Donnerstag, 25. April kommt dann Mathias Tretter als Sittenstrolch vorbei. Erinnern Sie sich an den herrlichen Satz „Der ist bei der Sitte“? Kaum ein Krimi kam früher ohne sie aus: die Sitte. Ein beherzt verlebter Polizist in Zivil, der sich ölig an eine Theke schmierte. Diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen sind Hunderttausende bei der Sitte, denn wir haben ja Facebook und Twitter! Welch ein fantastisches Klima für Satire. Man ahnt: Das kann ja heiter werden. Oder wie Tretter meint: „Sittenstrolch, mein siebtes Solo. Das erste mit Humor.“ Er schafft es, bei gleichbleibend hohem intellektuellem Anspruch in einer unverschämt locker-nonchalanten Art zu reden und zu spielen.
Zum Abschluss am Freitag, 24. Mai gibt es dann noch ein Wiedersehen mit Stephan Bauer, der feststellt: Ehepaare kommen in den Himmel – in der Hölle waren sie schon. Frauen brauchen Männer und umgekehrt! Eigentlich eine Binsenweisheit. Doch wenn die Frau den Rasen mäht und der Mann sie mit Sonnenschirm begleitet, ist irgendwas nicht richtig. Wie haben sich doch die Zeiten geändert. Früher hatten wir keinen Sex vor der Ehe, heute keinen Sex in der Ehe. Kann man die Uhr nochmal zurückdrehen? Wie kommen wir zu mehr Zweisamkeit? Brauche ich dafür einen Helm? Vieles ist durcheinandergeraten in unseren Tagen, kein Stein steht mehr auf dem anderen. Früher waren die Leute smart und die Telefone blöd, heute ist es umgekehrt. Man denkt: „Herr lass‘ Hirn vom Himmel fallen. Oder Steine. Hauptsache, Du triffst.“ Stephan Bauers neues Programm ist ein Lichtblick. Die aberwitzige Rettung vor falschen Genderidealen, überzogenen Glücksvorstellungen und Orientierungsverlust, den die Moderne heute mit im Gepäck hat. Ein Mikrofon, ein Barhocker und zwei Stunden Pointen Schlag auf Schlag. Und für das Publikum zwei Stunden Lachen ohne Atempause. Ganz der „große Bauer“ eben.
Karten und Ersatztermin
Karten für alle Veranstaltungen im JUSCH gibt es über www.kleinkunsrbuehne-neuwied.de bzw. telefonisch beim Schlosstheater (0 26 31) 2 22 88 oder der Tourist-Info (0 26 31) 8 02 55 55.
Es gibt auch einen Ersatztermin für das ausgefallene Konzert des Simon & Garfunkel Duo „Graceland“. Am Freitag, 23. Februar sind die beiden aber nicht im JUSCH, sondern im WSV-Bootshaus zu sehen. Gekaufte Karten behalten übrigens ihre Gültigkeit. Nahe am Original, ohne zu kopieren. Mit dem nötigen Respekt vor den großen Kompositionen und dem Anspruch an sich selbst, musikalisch hochwertige Interpretationen der Welthits zu bieten. Das ist das Simon & Garfunkel Tribute Duo. Thomas Wacker und Thorsten Gary, die seit 2011 in Deutschland unterwegs sind und die Besucher mit den bekannten Klassikern begeistern.
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