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Kunstausstellung im Herrenhaus

„Mnemosyne – ein Pflanzenbilderbuch“

Ati von Gallwitz präsentiert ihre Werke

02.06.2020 - 11:12

Meckenheim. Nicht von ungefähr hat die Künstlerin für den Titel ihrer Ausstellung „Mnemosyne – ein Pflanzenbilderbuch“ den Namen der Göttin der Erinnerung aus der griechischen Mythologie gewählt.

Sie sagt dazu: „Da ich Natur in der Wechselwirkung mit unserer Umwelt beobachte, kommt zwangsläufig eine Aussage – auch dann, wenn es sich nur um ‚die schöne Form‘ handelt. Durch vergrößern, vervielfältigen, stauchen entsteht eine neue Form, die alles in Frage stellen kann. Ich sehe meine künstlerische Arbeit als Bildhauerin und Malerin in der Auseinandersetzung von Kunst und Natur. Formal gibt es keine Eingrenzungen.“

Ati von Gallwitz ist eine vielseitige Künstlerin. Ihre Betätigungsfelder liegen auf den Gebieten Grafik, Installation, Malerei, Skulptur, Zeichnung und Fotografie.

Für ihre Ausstellung „Mnemosyne – ein Pflanzenbilderbuch“ hat sie Bleistift- und Tuschezeichnungen und Objekte aus Holz und Bronze ausgewählt.

Die Künstlerin ist 1947 in Canstein, Westfalen, geboren. Sie hat eine Ausbildung zur Holzbildhauerin gemacht, die sie 1966 als Gesellin und als Landessiegerin von Baden-Württemberg und Bundessiegerin der Bundesrepublik Deutschland abschloss. Danach besuchte sie bis 1972 die Kunstakademie und Werkkunstschule in Düsseldorf und machte eine Ausbildung in Malerei bei Professor Dénes Ösz.

Seit 1979 ist sie freischaffende Künstlerin in Köln.

Durch zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland hat sie sich einen Namen gemacht, 1987 gründete sie die Malschule Atelier; sie ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, der Künstlerunion Köln und dem Kunstforum `99 Rheinbach.

Die Ausstellung im Café der Begegnungsstätte für Geschichte und Kultur im Herrenhaus der Burg Altendorf, Burgstraße 5, Meckenheim findet vom 14. Juni bis auf Weiteres statt.

Öffnungszeiten sind sonntags 11 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Kontakt: Kuratorin Heide Simm, Tel. (0 22 25) 41 23.

Die ursprünglich vorgesehene festliche Eröffnung der Kunstausstellung fällt leider den Vorgaben der Coronaschutzverordnung zum Opfer, und die erforderlichen Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung des Mindestabstands und der Hygiene werden beim Besuch der Ausstellung zu Einschränkungen führen. Das Café hat seinen Betrieb bis auf Weiteres eingestellt.

Der Eintritt ist frei.

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Jean Seligmann:
Und dabei heißt es immer das Hass, Hetze, ausufernde Sprache allein ein Produkt von Rechts sei.
Wally:
Versteht man das unter Mäßigung politscher Aussage? Hier fallen Worte wie: politische Marionette, Neofaschisten im Werden, Demokratiefeinde, oberster Puppenspieler. Dieser Leserbrief ist eine einzige, widerwärtige Schmähung aller politischen Mitbewerber. Die Vorgänge sind schlimm, wenn sie dann wahr sind, rechtfertigen aber nicht diese Art der Darstellung. Im Übrigen, wenn Politik ein schmutziges Geschäft ist und das zeigen die letzten Personenwahlen in Brüssel überdeutlich die von ganz anderer Tragweite sind, dann wollen wir doch nicht so tun als sei dies neu. Die Aufregung der Bürger in den letzten Jahren hat leider nicht dazu geführt die politisch Verantwortlichen in Stadt, Land und Bund zu läutern, im Gegenteil, die angewandten Strategien werden, nachgeschärft, verfeinert und damit weiter angewandt.
juergen mueller:
Mich wundert nix mehr. Hauptsache man hat ein Klimaschutzkonzept in der Schublade. Die kann man ja zumachen, abschließen und solange warten, bis eine Überarbeitung des Klimaschutzkonzeptes erforderlich wird, weil man eine Umsetzung wissentlich mal wieder "verpennt" hat. KOBLENZ - eine Stadt, die gerne auf fremde Züge aufspringt, aber vergisst an der richtigen Haltestelle wieder auszusteigen.

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