Dekanat unterstützt Mobilität der Flüchtlinge mit Fahrradaktion
„Mobil sein auf dem Maifeld, an Mosel und Rhein“
Region. Seit Gründung der Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration im Jahr 2010 setzen sich ehrenamtlich Tätige für die Mobilität von geflüchteten Menschen in der Region ein. Gerade weil der öffentliche Personennahverkehr, ÖPNV, sehr ausgedünnt wurde, ist das Fahrrad zum wichtigsten Vehikel für geflüchtete Menschen geworden. Aufrufe des Dekanates Maifeld-Untermosel und der Maifelder Flüchtlingsinitiative zu Fahrradspenden waren sehr erfolgreich und konnten viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem fahrbaren Untersatz ausstatten.
Das Dekanat unterstützt die Mobilität der über 600 Flüchtlinge im Dekanat mit seiner Fahrradaktion.
In verschiedenen Orten sind Reparaturwerkstätten entstanden, in denen Ehrenamtliche gespendete Räder kostengünstig reparieren. Einige Flüchtlinge haben in der Werkstatt geholfen und konnten sich so viele neue Kenntnisse über Fahrräder und deren Verkehrstüchtigkeit aneignen, was in ihren Herkunftsländern unbekannt war. Für die Flüchtlinge bedeuten die Fahrräder ein Stück mehr Freiheit. Regelmäßig thematisieren ehrenamtlich Tätige auch das Thema Verkehrssicherheit. Dazu stehen Flyer in verschiedenen Sprachen zur Verfügung, die wesentliche Straßenverkehrsregeln enthalten. Trainingskurse, um mehr Sicherheit im Verkehr zu erlangen, sind mehrfach durchgeführt worden.
Helfer sind willkommen
Wer sich auch engagieren, Fahrräder reparieren oder bei einem Fahrrad-Parcour-Training helfen möchte, meldet sich bitte bei Werner Huffer-Kilian, Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration Dekanat Maifeld-Untermosel, Obertorstraße 8 in Münstermaifeld, Tel. (0 26 05) 9 62 78-17.
