Allgemeine Berichte | 09.05.2025

Naturparks Rhein-Westerwald e. V.

Modellprojekt „BNE in den Naturparken Rheinland-Pfalz“: Fortschritte und Ausblick

Die BNE-Fachkräfte der Naturpark-Arbeitsgruppe im Foto (v.l.n.r.): Bo Manuel Raber (Naturpark Südeifel), Meike Schnatz (Naturpark Rhein-Westerwald), Heike Krafft (Naturpark Soonwald-Nahe), Achim Herf (Natur- und Geopark Vulkaneifel) und Christiane Daniels (Naturpark Nordeifel).Foto: Natur- und Geopark Vulkaneifel, Kummer

Rheinland-Pfalz. Ein Jahr nach dem Auftakt des Modellprojekts „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Naturparken“ ziehen die beteiligten rheinland-pfälzischen Naturparke eine positive Zwischenbilanz. Das durch die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Glücksspirale geförderte Projekt hat wichtige Meilensteine erreicht: Die Entwicklung von Bildungsmodulen schreitet voran, die BNE-Zertifizierung der Naturparke ist auf einem guten Weg, und die Projektlaufzeit wurde bis Ende 2026 verlängert.

Fortschritte in der Bildungsarbeit

Seit Projektbeginn wurden inhaltliche Konzepte für BNE-Bildungsmodule erarbeitet, die im April und Mai 2025 in Kitas und Schulen erprobt werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Thema „Natürlicher Klimaschutz“.

Für Kitas wurde ein innovatives Brettspiel entwickelt, das Kindern die Auswirkungen des Klimawandels auf Böden spielerisch vermittelt. Die Geschichte rund um den Regenwurm Rudi, der auf Spurensuche geht, bildet den Einstieg in das Modul. Das Spiel wird derzeit grafisch gestaltet und soll in den Kitas erprobt sowie in einer Weiterbildung für pädagogisches Personal eingeführt werden. Geplant ist eine erste Auflage von 30–35 Spielen, sodass jedes besuchte Naturpark-Kita-Team ein Exemplar für die langfristige Nutzung erhält.

Auch für Naturpark-Schulen wurde ein Modul entwickelt, das an die Geschichte des Regenwurms Rudi anknüpft. Hierbei untersuchen Kinder ihren Schulhof hinsichtlich ökologischer Kriterien und überlegen, wie sie ihn nachhaltiger gestalten können. Erste Tests an der Grundschule Ralingen wurden erfolgreich abgeschlossen. Ab April beginnt die Fortbildungsphase für Lehrkräfte und Naturparkreferenten.

BNE-Zertifizierung des Landes Rheinland-Pfalz für die Naturparke auf gutem Weg

Alle beteiligten Naturparke haben die erforderlichen Unterlagen zur offiziellen BNE-Zertifizierung des Landes eingereicht und erwarten noch in diesem Jahr Ergebnisse. Zudem wurde 2024 ein gemeinsames Leitbild entwickelt, das die übergreifenden Ziele der BNE-Arbeit in den Naturparken definiert.

Kooperation und Perspektiven

Der regelmäßige Austausch zwischen den Naturparken trägt maßgeblich zum Erfolg des Projekts bei. In den vergangenen Monaten fanden sechs Arbeitsgruppentreffen statt, bei denen die Mitglieder der Arbeitsgruppe ihre Erfahrungen teilten und die Weiterentwicklung der Module vorantrieben. Die Öffentlichkeitsarbeit wurde in den einzelnen Naturparken intensiviert, unter anderem durch Berichte auf den jeweiligen Webseiten.

Aufgrund der positiven Entwicklung wurde das Modellprojekt bereits um eine zweite Phase bis Ende 2026 verlängert. Damit bleibt ausreichend Zeit, die entwickelten Bildungsangebote zu verstetigen, weitere Multiplikatoren zu schulen und BNE in den Naturparken langfristig zu verankern.

Marco Rohr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Naturparke, betont die Bedeutung der Fortschritte: „Die Entwicklungen des letzten Jahres zeigen, wie wertvoll diese Zusammenarbeit für die BNE-Arbeit in Rheinland-Pfalz ist. Mit der Verlängerung des Projekts können wir die Bildungsangebote weiter ausbauen und die nachhaltige Wirkung unserer Arbeit sichern.“

Die BNE-Fachkräfte der Naturpark-Arbeitsgruppe im Foto (v.l.n.r.): Bo Manuel Raber (Naturpark Südeifel), Meike Schnatz (Naturpark Rhein-Westerwald), Heike Krafft (Naturpark Soonwald-Nahe), Achim Herf (Natur- und Geopark Vulkaneifel) und Christiane Daniels (Naturpark Nordeifel). Foto: Natur- und Geopark Vulkaneifel, Kummer

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