Feierliche Namenstaufe mit Prinzessin
„Moselprinz“ schippert jetzt über den Fluss
Cochem. Großer Bahnhof am Fluss: Die Köln-Düsseldorfer (KD) taufte ein Passagierschiff am Gestade. Der „Moselprinz“ wird ab sofort rund um Cochem auf der Mosel eingesetzt. Das 50 Meter lange und 8,60 Meter breite Schiff befuhr vorher bis Herbst 2018 bei Basel als „Lällekönig“ den Rhein. Die Moselwein-Prinzessin Denise Wagner nahm die Namestaufe per Sektflasche vor, nachdem KD-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer viele Gäste und Ehrengäste begrüßt hatte. Unter ihnen Staatssekretärin Heike Raab, MdL Anke Beilstein, Landrat Manfred Schnur, die Bürgermeister Wolfgang Lambertz und Stadtbürgermeister Walter Schmitz, die unisono begrüßten, dass die KD nach einigen Jahren der Abstinenz in Cochem wieder Rundfahrten auf der Mosel anbietet. „Wir lieben halt die Mosel und die ganze Region“, sagte nicht ohne Grund Dr. Schloemer, der zusammen mit der Geschäftsführerin der Moselland-Touristik Sabine Winkhaus-Robert die einmalige Mosellandschaft als Erlebnisregion lobte. Heike Raab überbrachte die Grüße der Landesregierung und wünschte der Crew stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Mit einem lauten Knall, verursacht durch die obligatorische Sektflasche, gab Moselwein-Prinzessin Denise Wagner dann dem in Weiß und Rot leuchtenden Schiff den Namen „Moselprinz“.
Das mächtige Schiffshorn sorgte auch akustisch für den feierlichen Rahmen, ehe der 1980 erbaute „Moselprinz“ auslief und eine Runde bis nach Fankel drehte. Bis zu 250 Passagiere haben auf dem Motorschiff Platz. „Hier ist wieder einmal bewiesen, dass bei uns Tourismus gelebt wird“, sagte Landrat Manfred Schnur, der wie alle Ehrengäste diese Moselfahrt sichtlich genoss. Auch er wünschte im Namen der beiden Bürgermeister allzeit gute Fahrt, ehe er sich wie alle an der wunderschönen Flusslandschaft erfreute. TT
Der „Moselprinz“ fährt unter der Flagge der KD auf dem Fluss. Foto: Picasa
Moselwein-Prinzessin Denise Wagner taufte den „Moselprinz“ ganz traditionell, indem sie an einer Schnur zog und eine Flasche Sekt an der Schiffswand zerschellen ließ. Foto: Picasa
