Allgemeine Berichte | 28.06.2016

Hochschule Koblenz

Motorsportteam erhält Unterstützung

Stefan Reinhold und Renningenieur Michael Kissling von Reinhold Motorsport gaben wichtige Tipps für die Rennvorbereitung

Die Studierenden der Hochschule Koblenz zu Besuch bei der Reinhold Motorsport GmbH.privat

Koblenz/Andernach. Rennsportbegeisterte Studierende der Hochschule Koblenz wirken derzeit in einem ganz besonderen Projekt mit. Im März wurde auf Initiative von Prof. Dr. Thomas Schnick aus dem Fachbereich Ingenieurwesen der gemeinnützige Verein Rhein Mosel Motorsport gegründet, dessen Ziel die Teilnahme am internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany (FSG) ist. Nun konnte das Team sich mit den Experten der Reinhold Motorsport GmbH austauschen und wichtige Einblicke hinter die Rennsportkulissen des in der Eifel ansässigen BMW Teams RMG erhalten, eines der vier BMW-Werkteams in der DTM. Die Mannschaft der Hochschule Koblenz rund um die Professoren Thomas Schnick und Harold Schreiber besteht aus etwa 20 Studentinnen und Studenten aus den Studienrichtungen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Das Besondere: Der Vorstand des Vereins liegt komplett in der Hand von elf motorsportaffinen Frauen, die gemeinsam mit ihrem Team alle Vorbereitungen für einen Start auf dem Hockenheimring im Jahr 2017 treffen. Das Fahrzeug wird auf Basis der Formula Student Regeln konstruiert und von den Studierenden gebaut. Die Studierenden, die bei der Reinhold Motorsport GmbH Zugang zur Werkstatt der DTM-Rennwagen von Marco Wittmann und Timo Glock erhielten und ein Pitstop Training live miterleben durften, zeigten sich begeistert von den tiefen Einblicken in die Welt des Motorsports und es kam zum lebhaften fachlichen Austausch. Seit 2012 geht das BMW Team RMG in der DTM an den Start und stellte mit Marco Wittmann 2014 den DTM-Champion. Obwohl das Team mitten in den Vorbereitungen für das Rennen am Norisring vom 24. bis 26. Juni steckte, nahmen sich Stefan Reinhold und Renningenieur Michael Kissling persönlich die Zeit, den Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieuren wichtige Tipps für die Vorbereitung auf den Weg zu geben. Kissling, der sein Team bei der Formula Student Germany selbst einmal zum Weltmeistertitel fuhr, wusste dabei aus eigener Erfahrung zu berichten, welche Herausforderungen ein solcher Wettbewerb mit sich bringt und gab den Studierenden praktische Hinweise für ihre Bewältigung. Die Formula Student Germany ist ein international ausgetragener Konstruktionswettbewerb für Studierende, der sich durch die Anlehnung an den amerikanischen Ableger der Society of Automotive Engineer einer sehr breiten Beliebtheit erfreut. Ausgerichtet wird der Wettbewerb seit 2006 vom Formula Student Germany e.V. unter der Schirmherrschaft des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI). Jährlich im Spätsommer demonstrieren Studierende aus aller Welt fünf Tage lang am Hockenheimring die Leistungsfähigkeit ihrer selbstkonstruierten einsitzigen Formel-Rennwagen – wahlweise mit Verbrennungsmotor oder Elektroantrieb. Doch bei der FSG gewinnt nicht automatisch das schnellste Auto, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Marketing. Neben der Relevanz der technischen Umsetzung müssen die Teams daher auch tragfähige Businesspläne entwickeln. „Unser Verein würde sich sehr über die Unterstützung unserer Kommilitoninnen und Kommilitonen aus anderen Fachbereichen freuen“, so Vorstandsvorsitzende Julia Klee, „besonders Fachwissen aus den Wirtschaftswissenschaften wird benötigt, damit unsere Finanzplanung tragfähig ist und die Marketingmaschinerie in Gang kommt.“ Genau dieser interdisziplinäre Projektansatz sei die Besonderheit dieses Wettbewerbs, so Professor Schnick. „Die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche lässt Studierende über den Tellerrand des eigenen Fachgebiets hinausblicken und eröffnet eine internationale Vernetzung. Wie man heute sieht, bieten sich den Studierenden aber auch interessante Möglichkeiten, mit Fachleuten und Sponsoren in Kontakt zu kommen. Wir sind froh, mit Reinhold Motorsport ein kompetentes Expertenteam an unserer Seite zu wissen, das uns besonders durch seine fachliche Expertise unterstützt.“ Weitere Informationen zum Verein finden sich unter www.rhein-mosel-motorsport.de. Die Projektmitglieder sind zuversichtlich, für dieses Projekt weitere Interessenten und Sponsoren gewinnen zu können.

Die Studierenden der Hochschule Koblenz zu Besuch bei der Reinhold Motorsport GmbH.Foto: privat

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