Unerlaubte Müllablagerung vor „Petras Lädchen“
Müllablagerung behindert Ehrenamt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Fernsehgeräte, Elektroschrott wie Kaffeemaschinen, Computer, Drucker, Scanner, umweltschädliche Energiesparlampen, Sperrmüll, unbrauchbare Haushaltswaren, Farbdosenreste, Nahrungsmittel in Konservendosen oder verpackt in Plastikfolie und vieles mehr finden die Frauen von „Petras Lädchen“ immer öfter im Eingangsbereich des Ladens und sogar auf dem Bürgersteig vor dem Laden in der Jesuitenstraße. Diese Müllablagerung behindert in hohem Maße die ehrenamtliche Arbeit der Lädchenfrauen.
Müllentsorgung bleibt an Ehrenamtlern hängen
Der Müll muss von ihnen sortiert und zum Teil sogar kostenpflichtig den vorgegebenen Stellen zugeführt werden. Täglich arbeiten seit 40 Jahren viele Frauen ehrenamtlich in „Petras Lädchen“.
Sie nehmen zu den Öffnungszeiten dankbar die von den Bürgerinnen und Bürgern gespendeten, gut erhaltenen Kleidungsstücke und kleinen Haushaltswaren entgegen, die dann an die Kundinnen und Kunden verkauft werden.
Der Erlös wird an Selbsthilfegruppen und Institutionen gespendet die sich in unserer Gesellschaft für Benachteiligte einsetzen, und zwar für Frauen, Familien, Jugendliche und Senioren.
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr und Samstag von 11 bis 13 Uhr. In dieser Zeit können Kleiderspenden abgegeben werden.
Nach Auskunft des Ordnungsamtes der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler wird das nicht ordnungsgemäße Abstellen oder Entsorgen von Müll und Sondermüll strafrechtlich verfolgt. Es findet mittlerweile innerhalb der Stadt in regelmäßigen Abständen eine Kontrolle eines vom Ordnungsamt beauftragten Mitarbeiters statt.
Die Frauen von Petras Lädchen fordern dazu auf, das Abstellen von Müll vor ihrem zu sozialen Zwecken geführten Laden zu unterlassen. Sie möchten sich auch in Zukunft mit ganzer Kraft darauf konzentrieren, sich ehrenamtlich für Menschen stark zu machen, die Hilfe und Unterstützung brauchen.
