Allgemeine Berichte | 07.01.2021

Ortsvorsteher appelliert an die Bevölkerung

Müllansammlungen in Oedingen sorgen für unnötigen Ärger

Olaf Wulf (r.) wünscht sich mehr Sauberkeit.Fotos: privat

Oedingen. Eigentlich gehört aufräumen, wegräumen und beseitigen von Müll zu einer gewissen Selbstverständlichkeit, gerade in hiesigen Zeiten wo die Einstellung und das Denken über unsere Umwelt und Natur -zu Recht- äußerst sensibilisiert ist. Dennoch wird auch in Oedingen immer wieder eine Verschmutzung diverser Orte beobachtet. Angefangen an den Buswartehallen, bis hin zur ortsansässigen Grillhütte bzw. der Aussichtsplattform oberhalb des Grillhüttenbereichs. Gerade im abgelaufenen, sowieso äußerst schwierigen Jahr, wurde dies vermehrt beobachtet. „Bei allem Verständnis der prekären Lage und der damit verbundenen Schwierigkeit des Zusammenseins: Die entsprechenden Getränkeflaschen oder Dosen, die mit zum ausgesuchten Ort genommen werden, müssen auch wieder beseitigt und entfernt werden. Verpackungen und sogar Essensreste aus Pizzabestellungen und dergleichen, sowie Glasscherben oder andere Müllreste gehören nicht liegengelassen oder einfach weggeworfen,“ appelliert der Oedinger Ortsvorsteher Olaf Wulf mit seinem Stellvertreter Hans-Willi Jungbluth, dem gesamten Ortsbeirat sowie dem „Hüttenwart“ Hermann Josef Sontag an alle betreffenden Gruppierungen oder jeden Einzelnen, die diese schönen Fleckchen Erde rund um Oedingen aufsuchen. Nach Wochenenden, Feiertagen oder auch unter der Woche müssen immer wieder aufs Neue der Besen sowie das Kehrblech herhalten. In der Oedinger Gemarkung wurden ganze Kästen Bier mit Leergut einfach abgestellt. Auch die Stadtverwaltung Remagen und der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler müssen öfter in Anspruch genommen werden. Da es schwierig ist die Schuldigen definitiv zu benennen, sollte sich jeder Verursacher selbst angesprochen fühlen. Wenn diese Orte aufgesucht werden, aus welchem Grund auch immer, wird dies von verantwortlicher Seite befürwortet, oder zumindest geduldet. Die dazugehörige Aufräumarbeit und Reinigung gehört aber abschließend auch zu der Pflicht aller Benutzer und kann nicht auf Kosten anderer abgelagert werden. Abschließend die Bitte auf Besserung, die Hoffnung dass dieser Aufruf beherzigt wird und das die Konsequenz an Sanktionen oder ein Eingreifen der Ordnungsverwaltung nicht notwendig sein wird. Die Gesellschaft, die Verantwortlichen aber vor allem die Natur wird es allen danken.

So sieht es oft nach Wochenenden aus.

So sieht es oft nach Wochenenden aus.

Olaf Wulf (r.) wünscht sich mehr Sauberkeit.Fotos: privat

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