Allgemeine Berichte | 09.03.2016

Internationaler Frauentag in Cochem

Multikulturelle Gemeinsamkeit im Kapuzinerkloster

Information, Unterhaltung, Spiel und Spaß beim Fest der Kulturen

Beliebter Anlaufpunkt für die kleinen Festbesucher. Ines Grundmann und Marita Simon verpassten den Mädels ein neues Antlitz.TE

Cochem./Kreisgebiet. Zum Internationalen Frauentag trafen sich auch in 2016 wieder zahlreiche Frauen und Mädchen im Cochemer Kapuzinerkloster zu einem bunten und abwechslungsreichen Fest der Kulturen. Dazu eingeladen hatte die Kompetenzstelle für Integration und Gleichstellung der Kreisverwaltung Cochem-Zell, die in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Cochem und der katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Trier ein interessantes und unterhaltsames Festprogramm anbieten konnte.

Zwar zog sich in diesem Jahr das Thema Integration wie ein roter Faden durch die gelungene Veranstaltung, doch kamen an verschiedenen Informationsständen auch allgemeine Themen und auf der Bühne im Pater Martin-Saal ebenso Musik- und Tanzdarbietungen nicht zu kurz. Als versierte Moderatorin überzeugte einmal mehr die Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Hedwig Brengmann. Sie übernahm zunächst die Begrüßung aller Anwesenden und machte sie mit dem anstehenden Programmablauf des Tages bekannt. Danach übergab sie das Mikrofon an Landrat Manfred Schnur, der im Beisein von Staatssekretärin Heike Raab, MdL Anke Beilstein, MdL Benedikt Oster und Bürgermeister Helmut Probst herzliche Begrüßungsworte im Namen des Landkreises formulierte und dem Fest der Kulturen einen angenehmen Verlauf wünschte.

Abwechslungsreiches Bühnenprogramm

Mit einem Intermezzo von Klavier, Geige und Oboe eröffneten die Offiziellen dann das Bühnenprogramm und luden parallel dazu ein, verschiedene internationale Spezialitäten zu genießen, wobei sich das diesjährige Mittagessen als eine leckere Gaumenfreude aus Thailand offenbarte. Erstmals mit von der Partie ein Stand mit Informationen und Leckerbissen aus der Ukraine. Knusprige Gebäck-Taschen, mal mit Hackfleisch, mal mit Sauerkraut oder einer Kartoffelvariation gefüllt konnten sich die Besucher hier schmecken lassen und dabei Interessantes über die Landschaft, die Religion, die Bräuche und natürlich die Küche des Landes erfahren. Daneben wurde gebackenes Fingerfood aus der Türkei gereicht, das ebenfalls auf erfreute Abnehmer stieß.

Mehrere „Selbstbehauptungsdemos“ mit Sandra Holzknecht (TV Cochem), unter dem Oberbegriff „Selbstverteidigung“, lockte ebenso zahlreiche Interessenten wie der farbenfrohe Diavortrag im angrenzenden Refektorium von Ute Braun, Hirtin und Heilpraktikerin mit ständigem Wohnsitz auf einer Alphütte in den Schweizer Bergen. In der gleichen Räumlichkeit konnten sich die Besucher überdies an einigen Mitmachaktionen beteiligen. Unter anderem standen hier der „Stadt-Land-Fluss-Heimatquiz“ sowie ein „Einbürgerungsquiz“ auf dem Programm. Einkaufstaschen aus Stoffresten zu nähen ist keine große Kunst, aber überaus zweckdienlich und im Gegensatz zu Plastiktüten gut für die Umwelt. Dies und das Nähen von Kleidern, Puppen und Topflappen stießen ebenfalls auf großes Interesse.

Auch die kleinen Besucher kamen nicht zu kurz

Hauptanlaufpunkt für die kleinen Event-Besucher war auch diesmal die „Schminkabteilung“ der beiden Polizeibeamtinnen Ines Grundmann und Marita Simon. Sie verwandelten die Gesichter ihrer jungen Kundschaft zu deren Freude in allerlei Fabelwesen. Unmittelbar daneben wurde die hilfreiche Internet-Tauschbörse „sammelboxx.de“ vorgestellt und der heiße Draht und das Glücksrad sorgten überdies für unterhaltsame Kurzweil.

Ausschnitte aus ihrem Musical „Diabolo“ präsentierten die Musical AG der Realschule und FOS Kaisersesch. Fernerhin erfreuten mit einem flotten Bühnenbeitrag die Kinderfunkentanzgruppe sowie die Kinderballettgruppe aus Ulmen. Der gesangliche Auftritt des Chors „Ton in Ton“ rundete das Programm einer gelungenen Veranstaltung ab, die im Landkreis mittlerweile Kultstatus genießt.

In den Räumlichkeiten des Kapuzinerklosters herrschte bereits in den frühen Nachmittagsstunden reger Betrieb. Mit dabei auch der Kreischef.

In den Räumlichkeiten des Kapuzinerklosters herrschte bereits in den frühen Nachmittagsstunden reger Betrieb. Mit dabei auch der Kreischef.

Am Stand der Ukraine konnte man sich über die Landschaft, die Religion, die Bräuche und natürlich die Küche des Landes informieren.

Am Stand der Ukraine konnte man sich über die Landschaft, die Religion, die Bräuche und natürlich die Küche des Landes informieren.

Beliebter Anlaufpunkt für die kleinen Festbesucher. Ines Grundmann und Marita Simon verpassten den Mädels ein neues Antlitz.Fotos: TE

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