Patronatsfest im Kloster Maria Engelport mit vielen Freunden und Gönnern
Munteres Kirmestreiben im sonst eher stillen Flaumbachtal
Treis-Karden. Das Flaumbachtal bei Treis ist eigentlich ein Ort der Ruhe und Einkehr. Nur einmal im Jahr wird es rund um das Kloster Maria Engelport etwas lauter: Die Kirmes lockt Besucher, Freunde und Gäste aus der gesamten Region in die Einrichtung, die seit 2014 den Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu gehört.
Am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt, war es wieder so weit, denn bei tollstem Sommerwetter trafen sich bereits morgens Gläubige aus dem Hunsrück-, Eifel- und Moselraum, um in einem Pontifikalamt mit Erzbischof Dr. Guido Pozzo, dem Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, die Messe zu feiern. Der Gottesdienst wurde außerdem mit dem Generalprior Dr. Gilles Wach und dem Generalvikar Prof. DDr. Rudolf Michael Schmitz gestaltet und fand bei etwa 250 Gläubigen großen Anklang. Volksmusik, eine Tombola, Klosterführungen und Gespräche mit Schwestern und Brüdern bildeten dann beim gemeinsamen Frühschoppen bzw. Mittagessen einen wichtigen Bestandteil der Engelporter Kirmes. Viele Helfer aus der Region halfen beim Ausgeben des Essens, bei dem es unter anderem deftiges Wildschweingulasch, knusprige Grill-Spezialitäten und unzählige leckere Kuchen zum Kaffee gab. „Ich schätze, dass einige Hundert Gäste heute im Kloster weilen“, sagte Kanonikus Richard von Menshengen im Gespräch mit BLICK aktuell. „Es ist eine Freude, wie viele Menschen sich ehrenamtlich bei uns an der Kirmes engagieren“, so der gebürtige Österreicher. „Ihnen gebührt mein Dank“.
Für den musikalischen Rahmen sorgte bis 15 Uhr eine Bläser-Formation aus Bonn, ehe das Original Hunsrück-Echo aus Mörsdorf Volksmusik vom Feinsten boten. Neben kulinarischen Genüssen konnten die Besucher an einer gut bestückten Tombola teilnehmen, oder kleine Geschenkartikel sowie Geschenk-Karten erwerben. Wer gerne Weinbergs-Pfirsiche liebt, kam an einem Extra-Stand der Familie Pitsch & Söhne aus Kail auf seine Kosten, an dem es von Likör über Marmelade, Saft bis hin zu Bränden alles rund um den kleinen roten „Peach“ zu kaufen gab. TT
