250 Jahre Kirchenchor „Cäcilia“ Ochtendung
„Musik & Gesang verbinden über Generationen“
Großes Jubiläumskonzert-Wochenende vom 26. bis 27. Oktober
Ochtendung. Ein besonderes musikalisches Ereignis wirft seine Schatten voraus, für welches sich der Kirchenchor „Cäcilia“ Ochtendung aktuell regelmäßig vorbereitet. Dies erst kürzlich in einer gut geeigneten Räumlichkeit der Fa. Jasto, die dem Chor diese für eine intensive Chorprobe zur Verfügung gestellt hatte. Zuvor weisen Chorvorsitzende Ellen Mühlbauer und ihr Stellvertreter und Geschäftsführer Frank Hastenteufel nochmals auf dieses Ereignis hin, bei dem es sich um ein großes Jubiläumskonzert zum 250. Gründungsfest des Chores in der Ochtendunger Kulturhalle, unter dem Motto „Musik & Gesang verbinden über Generationen“, handelt.
Doch bevor der Jubiläumschor mit dem ersten Lied startet, gilt es, unter der Anleitung von Chorleiter Andreas Norren (Kettig) zunächst, diverse Atemübungen durchzuführen. Erst dann schlägt er seinen Partitur-Ordner auf und gibt den ersten Ton vor. Derzeit kann sich der Kirchenchor an insgesamt 50 Aktiven erfreuen, zu denen sich überdies der Jugendchor „Young Voices“ mit 25 Sängerinnen und Sängern hinzugesellt.
Die Geschichte des Chores
Ein Chor mit einem solch denkwürdigen Jubiläum hat Geschichte. Im kirchlichen Kassenbuch aus dem Jahre 1770 wurden erstmals zwei Chöre erwähnt, sodass bereits ein Jahr vorher, 1769, gesichert von einem Kirchenchor auszugehen ist. Zu jener Zeit waren dies in der Regel die Chorsänger, die bis zum 19. Jahrhundert ausschließlich lateinische Gesänge anstimmten oder sangen. Von 1830 bis 1927 bestand dann nachweislich eine kirchliche Männervorsängergruppe (Schola). Ihr folgte ein Männerchor, der aber kurze Zeit später wieder aufgelöst wurde, zumal bereits drei etablierte Männerchöre im Ort bestanden. 1928 wurde schließlich, unter dem Vorsitz von Peter Josef Müller und Chorleiter Franz Olbermann, mit 31 Frauen und 33 Männern ein gemischter Kirchenchor „St. Cäcilia“ Ochtendung aus der Taufe gehoben. In der Kriegszeit war es ein besonderer Verdienst des verstorbenen Ehrenmitgliedes Willi Wirges, dass der Kirchenchor auch während verschiedener Vakanzen weiterbestand. Nach dem 2. Weltkrieg nahm der Chor, unter der Leitung von Hans Hartmann, 1945 einen schwungvollen Aufstieg mit 104 Aktiven (1946). Im gleichen Jahr gründete Hartmann auch einen Kinderchor, der in die Auftritte des Kirchenchores eingebunden wurde. Durch überzeugende Leistungen hatten die beiden Chöre im Jahr 1946 dreimal die Möglichkeit, beim damaligen Sender Koblenz aufzutreten. Ebenso beim renommierten Musikinstitut Koblenz.
Ende 1948 umfasste der Chor schließlich sagenhafte 120 Mitglieder. Durch mehrfachen Wechsel der Chorleiter (Hans Lingerhand, Egon Theimer, Rainer Schorr) und schwindendes Interesse an der Kirchmusik, verlor der Kirchenchor in den folgenden Jahren Zuspruch. 1955 gehörten „nur noch“ 46 Männer und Frauen dem Verein an. 1958 wurde der Chor unter Alfred Mertens wieder erfolgreicher. Von 1959 bis 1962 leitete Toni Nachtsheim die Geschicke des Chores, dennoch sank die Aktivenzahl weiter.
Positive Tendenz
Ab 1962 übernahm Elmar Nowack die Leitung. Ihm gebührt besondere Anerkennung, da er mit nur 30 aktiven Mitgliedern den Chor zu einer konstant guten Leistung brachte. Ab 1966 entwickelten sich die Mitgliederzahlen dann wieder sprunghaft nach oben. Eine positive Entwicklung, die 1967 mit Chorleiter Egon Meurer in den 70er Jahren weiterging. 1978 wurde der Kirchenchor Ochtendung erstmals zum Verbandsgemeindesängerfest eingeladen. Zum 250. Jubiläum gibt es dann an zwei Tagen exzellenten Chorgesang.
Den Auftakt bildet das Konzert der Maifeldchöre am Samstag, 26. Oktober ab 19 Uhr, während am darauffolgenden Sonntag, den 27. Oktober ab 17 Uhr das große Jubiläumskonzert des Kirchenchores „Cäcilia“ Ochtendung bei Kaffee und Kuchen stattfindet. TE
Aktuell sangen die engagierten Chormitglieder in einer gut geeigneten Räumlichkeit der Firma Jasto.
Unter der Führung von Chorleiter Andreas Norren zeigen die Sänger/-innen hervorragende Leistungen.
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