Zwei ereignisreiche Konzertabende
Musikalischer Hochgenuss zum Ende des Jahres
„Schläft ein Lied in allen Dingen“ war das diesjährige Motto
Antweiler.„In der Vergangenen Spielzeit wurden mit dem Gastspiel in Aremberg und dem Jazzabend einige Neuerungen eingeführt, die gut angenommen wurden und daher auch bei den fünften Jahres-aus-Klang Konzerten fortgesetzt werden“, sagte Ewald Gillig bei seiner Begrüßung in „seiner“ Mühle wo das Kammerkonzert stattfand. Des weiteren bedankte er sich bei allen Helfern, Sponsoren, dem Verein für Heimatpflege Antweiler e. V. und Familie Nikolayczik. „Denn ohne das Engagement von Almut und Robert Nikolayczik, wären die Musiktage gar nicht möglich“, hob Ewald Gillig hervor. Auch Robert Nikolayczik begrüßte die Zuhörer und die vier Damen von Aulos von Flöten Quartett mit Karin Felker-Herkenhöhner, Gudula Hufschmidt, Angelika Spliesgar und Klara Hergenhöhner aus Solingen, die das Auftakt Konzert gestalteten. Des weiteren gab Nikolayczik mit „Schläft ein Lied in allen Dingen“ das Motto der diesjährige Konzertreihe bekannt. Dann eröffnete das „Aulos“ Flöten Quartett mit Werken von Emil Kronke, Vincenzo de Michelis, Antonin Reicha, Luigi Gianella, Anton Bernhard Fürstenau und Friedrich Kuhlau die Spurensuche in Sachen Lied. Sie präsentierten verschiedene Aspekte bekannter Volks- und Kinderlieder im Wandel der Zeit. Das bedeutet das sich in den verschiedenen Stücken Liedelemente finden, die es gilt zu entdecken neu zu betrachten und teils zum Mitsingen einladen. So war in dem Stück „Ah, vous dirais-je-maman“ von Charles Dancla „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ versteckt in einem anderem „Alle meine Entchen“. Nach diesem musikalischen Hochgenuss war tosender Applaus der verdiente Lohn. Mit dem „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck als Zugabe war der erste Konzertabend beendet. Die Pfarrkirche in Aremberg war die Anlaufstelle für den zweiten Konzertabend wo das „Weihnachtsoratorium -pocket edition“ zu Gehör gebracht wurde. Gemeinsam mit der Mezzosopranistin Andrea Keden verbinden die Aremberger Hofmusiker Ulrike Friedrich, Almut,Lotta und Robert Nikolayczik sowie am Cembalo begleitet von Jahannes Geffert, verschiede Arien, Choräle und Instrumentalsätze aus den Weihnachtkantaten von Johan Sebastian Bach zu einem kleinen „Weihnachtsoratorium“. Sonntag hieß es dann wieder in Gilligs Mühle „Jazz meets Volksmusik und Klassik“ . Neben eigenen Stücken spielte das Kämmerling Quartett bei seinem zweiten Konzert in Antweiler Volkslieder und Klassik im Jazzgewand. Mit einem Abend bei Brahms von der Streicherakademie Reifferscheid gespielt endete die Konzertreihe des Jahresausklanges. Nicht nur die Zuhörer waren hell auf begeistert auch Egon Honerbach der Vorstand des Vereins zur Heimatpflege war hellauf begeistert „Die Resonanz auf die Konzerte wird von Jahr zu Größer. Die letzten Konzerte waren im Nu ausverkauft darauf können wir stolz sein“. SES
Hausherr Ewald Gillig begrüßte Musikerinnen und Zuhörer. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Organisator Robert Nikolayczik stellte die vier Damen des Flötenquartetts vor. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
