WEKISS
Mut-Mach-Aktion – Ein Licht für die Selbsthilfe
Kreis WW. Ein Licht anzünden für Begegnung und Ermutigung: Gerade in dieser Zeit der Corona-Pandemie, in der der persönliche Kontakt schwierig und nur eingeschränkt möglich ist, sind Selbsthilfegruppen für Betroffene ein wichtiger Anker. Für die Aktion „Mut-Mach-Licht“ haben Engagierte in der Selbsthilfe auf Initiative der Selbsthilfe-Kontaktstellen in Rheinland-Pfalz am 4. Advent, als Zeichen der Verbundenheit mittags zuhause eine Kerze angezündet. Die WeKISS erreichten zahlreiche kreative Fotos, die davon zeugen, dass es auch in schwierigen Zeiten trotz Distanz möglich ist zusammenzustehen und sich gegenseitig zu ermutigen. Für Betroffene, die beispielsweise mit Sucht- oder psychischen Problemen zu kämpfen haben, sind die Einschränkungen durch die Pandemie eine besonders hohe Belastung. Vor allem die Suche nach geeigneten Räumen außerhalb gesundheitsversorgender Einrichtungen stellt noch immer eine große Herausforderung dar.
Gruppentreffen wieder möglich
Persönliche Treffen waren für die Gruppen im Zuge der Lockdowns zeitweise nicht möglich. Mit Erfolg haben sich die Selbsthilfe-Kontaktstellen dafür eingesetzt, dass Selbsthilfegruppen als systemrelevant anerkannt werden und Treffen unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen möglich sind. Dies gilt für Selbsthilfegruppen, die einem Wohlfahrtsverband der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz e. V. angehören oder in den Datenbanken der Mitglieder der LAG KISS geführt werden und der Bewältigung einer psychischen Belastungssituation, der Bewältigung einer eigenen Erkrankung oder der Erkrankung eines Angehörigen dienen. Aktuelle Informationen zu den Regelungen gibt es auf der Website der WeKISS unter www.wekiss.de. Die Mutmach-Aktion wurde in weiten Teilen von der AOK gefördert.
Pressemitteilung WEKISS
