Hochschule Koblenz - RheinAhrCampus
Nach 17 Jahren nimmt Professor Gerd Bosbach Abschied
Hochschulleitung dankt für das langjährige Engagement
Remagen. Dr. Gerd Bosbach, Professor am Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des RheinAhrCampus geht mit Ende dieses Sommersemesters in den Ruhestand. Der 65-jährige wird nach 17 Jahren Hochschulzugehörigkeit den Campus in Remagen verlassen, an dem er Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung gelehrt hat. Am Dienstag, 27. August verabschiedete der Präsident der Hochschule Koblenz, Professor Bosselmann-Cyran, Professor Bosbach und überreichte ihm die offizielle Ruhestandsurkunde: „Ich bedanke mich für die gute und langjährige Zusammenarbeit und wünsche Ihnen für den kommenden Lebensabschnitt persönlich und für ihre weiteren Forschungsaktivitäten alles Gute.“
Von März 2002 an unterrichtete Gerd Bosbach am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz. Seine wissenschaftlichen Wurzeln liegen an der Universität zu Köln, wo er Mathematik mit dem Zweitfach Betriebswirtschaftslehre studierte und anschließend im Bereich Statistik an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät promovierte. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes war er vor allem in der Bonner Beratungsstelle zur Beratung des Finanz- und Wirtschaftsministeriums und der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages tätig. Danach arbeitete Bosbach in der Statistikabteilung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, beides diente ihm als Grundlage des Spiegel-Bestsellers „Lügen mit Zahlen“ und für viele Veröffentlichungen seiner Forschungstätigkeiten. Von 1999 bis 2002 war er Professor an der Fachhochschule Ansbach.
In seinen 35 Semestern als Professor am RheinAhrCampus haben zirka 5.000 Studierende seine Vorlesungen besucht. In dieser Zeit hat er zahlreiche Abschlussarbeiten betreut, unzählige Klausuren gestellt und Kolloquien abgehalten. „Ich blicke auf eine schöne Zeit in Remagen zurück. Die Umgebung ist für einen Kölner wirklich erholsam“, sagt der gebürtige Euskirchener und lacht. „Ich konnte mich hier in den vergangenen 17 Jahren frei entfalten und habe sehr gerne mit meinen Kollegen und den Studierenden zusammengearbeitet. Nun überlasse ich aber den Jüngeren den Weg.“ Bosbach möchte sich nun intensiver der Forschung widmen. „Endlich kann ich mal einen Tag am Stück an meinem Forschungsthema arbeiten“, freut er sich.
Aktuell beschäftigt sich Bosbach mit der Analyse des Rentenkonzepts der Thüringer AfD, mit der Rentenkommission des Bundesarbeitsministeriums und internationalen Vermögensdaten für einen deutsch-französischen Spielfilm.
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