Allgemeine Berichte | 20.02.2018

Mit dem Hubschrauber wurden die 900 Kilogramm schweren Pfeiler aus dem Hang geflogen

Nach 65 Jahren ging die Seilbahn in Altenahr endgültig in Rente

Das letzte Teil vom ersten Pfeiler.

Altenahr. Alles hat seine Zeit und auch jedes Ende birgt einen neuen Anfang, so sieht der Ortsbürgermeister von Altenahr Rüdiger Fuhrmann mit einem weinenden Auge auf die 65-jährige Geschichte der Seilbahn von Altenahr aber auch gleichzeitig positiv in die Zukunft. Er selbst kann sich noch gut daran erinnern, als er als Jugendlicher so manche Mark bei der Seilbahn verdient hat und den Gästen in die Sessellifte half. Aber jetzt ist die Zeit endgültig vorbei und die Seilbahn Geschichte. In ein paar Jahren sind dann auch Gras und Hecken über die einstige Schneise vom Parkplatz bis hoch zum 355 Meter hohen Ditschardt Berg gewachsen und nichts erinnert mehr an die Zeit als der Massentourismus und viele bekannte Persönlichkeiten aus der Politik, Funk und Fernsehen bei der Abfahrt den weiten Blick zur Burgruine Are und in die Weingemeinde Altenahr genossen. Für die Ortsgemeinde Altenahr ist jetzt der Weg frei für den Bau eines Einkaufsmarktes als Vollsortimenter, für den die Betreiberfirma der Seilbahn, die Horst AG ehemals Horst und Jüssen AG auch als Investor bereit steht, so Ortbürgermeister Fuhrmann. Mit der Schließung des Restaurantbetriebs Café Bellevue im Jahre 2009 oben auf dem Ditschardt Berg begann auch das Aus für den Seilbahnbetrieb, der dann 2011 eingestellt wurde. Seit dem vergangenen Jahr wurde die Seilbahn vollends abgebaut und da hatte die Firma Müller aus Schalkenbach alles erledigt bis auf den Abtransport der rund 900 Kilogramm schweren Teile der Trag- und Stützpfeiler, hierfür war am Freitagmorgen extra ein Lastenhubschrauber AS-350 B3 der Wuppertaler Spezialfirma „Deutsche Helikopter“ geordert worden. Doch der Wetterlage (Nebel) geschuldet, verzögerte sich der Hubschraubereinsatz um gut vier Stunden. Als der Helikopter dann gegen Mittag von Heilbronn kommend auf den Seilbahnparkplatz einschwebte, ging es rasch voran. Nachdem die Mannschaft zum ersten Stützpfeiler zur Befestigung angekommen war, konnte Pilot Udo Ramm starten und das Seil auf gut 30 Meter ablassen um so die drei abmontierten Pfeiler Stück für Stück zum Parkplatz zu fliegen. Hier wurden sie dann von der Baggerzange in transportfertige Teile zerlegt und auf den LKW verladen, wo auch schon das 650 Meter lange Förderseil der einstigen Seilbahn verladen war. UM

Auch das 650 Meter lange Förderseil hat nur noch Schrottwert. -UM-

Auch das 650 Meter lange Förderseil hat nur noch Schrottwert. Fotos: -UM-

Das letzte Teil vom ersten Pfeiler.

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