51. Heimatfest lockte nach Adenau
Nach zwei Jahren Pause war wieder Heimatfest
Adenau. Mit dem Fassanstich begann nach zwei Jahren Zwangspause durch Corona und der verheerenden Flutkatastrophe, am letzten Augustwochenende das 51. Heimatfest.
„In den beiden Jahren der Zwangspause ist es uns besonders bewusst geworden, dasS der Mensch Feiern und Geselligkeit braucht und den Raum, in gemütlicher Runde Zeit mit netten Menschen zu verbringen und eine Auszeit aus der Routine des Alltags zu nehmen“, sagte Stadtbürgermeister Arnold Hofmann in seinen Grußworten. Ein besonderer Gruß des Bürgermeisters ging an Christian Launer Vorsitzender der deutsch-maltesischen Gesellschaft und an Sergio Rossi aus Castione della Presolana einer der Adenauer Partnerstädte.
„Mein besonderer Dank geht an den an den Gewerbeverein, den Vereinen und Institutionen für ihren Ehrenamtlichen Einsatz. Sie haben für die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt“, lobte der Bürgermeister. Auch Christina Steinhausen betonte, dass das Heimatfest Menschen verbindet.
„Hier kommt Jung und Alt aus Adenau und Umgebung zusammen, um unterhaltsame und fröhliche Stunden zu erleben“, so die Kreisbeigeordnete. Keinen Widerstand leistete der Zapfhahn beim Fassanstich. Nach einigen gezielten Schlägen von Arnold Hoffmann, floss das Bier und wurde von den „Köbbesse“ der Feuerwehr zu den Leuten gebracht. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die „Ahrtalente“ mit ihrer Stimmungsmusik. Sie übergaben die Bühne an die „Wömbe Jonge“, die mit Cover Musik die zahlreichen Besucher unterhielten. Das Festwochenende hatte musikalisch schon am Freitagabend begonnen. Die Feuerwehr hatte ihre Fahrzeughalle wieder zu einer Disco umfunktioniert, wo an die 500 Besucherinnen und Besucher mit den Gruppen „Der Frieda“, „Kempes Finest“ und „FIASKO“ bei der Kölschen Rock Nacht abtanzen konnten. Der Sonntag begann mit einer Festmesse in der Pfarrkirche Sankt Johannes des Täufers. Mitgestaltet von den Fahnen Träger der Zünfte und anderen Adenauer Vereinen. Nach dem Gottesdienst war die Flaniermeile vom Caracciola Kreisel bis Zweirad Schmitz wieder geöffnet. Ebenso die Adenauer Museen. Mit attraktiven Angeboten luden Einzelhandel und Gastronomen zum Stöbern und Verweilen ein. Die Adenauer Vereine waren mit Info Ständen vertreten. So hatte Helmut Koch das Stock Projekt ins Leben gerufen. In urigen Geschnitzten Wanderstöcken war ein Minifläschchen Whisky integriert. Den Verkaufserlös dieser Wanderstöcke spendete er über den Rotary Club Adenau für „Kinder in Not, Flut an der Ahr“. Für die Jungen Besucher war rund um die Pfarrkirche mit Kirmesfahrgeschäften für Kurzweil gesorgt. Musikalische Unterhielten das Adenauer Stadtorchester unter Leitung von Harry Boers und Abends die Rock Band Highway 51 zuständig. Mit Eröffnung der Feststände und viel Musik ging es ab Mittag am Montag weiter. Rockig wurde es bei Peter & Laurenz und Jeckediz. Alternativ lud der Männergesangverein im Atrium der Pfarrkirche zu einem offenen Singen ein. Vielleicht kann der Chor dadurch neue Mitglieder gewinnen. Black Pearl blieb es vorbehalten mit ihrer Musik vor vollem Haus- der Montag ist immer sehr gut besucht- das Ende der Festlichkeiten einzuläuten. SES
Mit Musik und vielen Besuchern wurde der Auftakt des Heimatfestes in Adenau begangen. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Viele Besucher am Sonntag. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Nach dem gelungenen Fassanstich brachten die „Köbesse“ von der Feuerwehr das Bier zu den Leuten. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Helmut Koch (li.) hatte das Stock Projekt ins Leben gerufen. Und die hatten eine Spenden Aktion zugunsten der Arbeit zum Thema Fairtrade und Nachhaltigkeit in der Verbandsgemeinde Adenau. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Rund um die Kirche sorgten die Fahrgeschäfte bei den jüngeren für Kurzweil. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
