Allgemeine Berichte | 11.02.2015

Total verrückte Sitzung des Rheinbacher Landsturms

Nachbarn vom „Planeten Rübenkraut“ sind neidisch auf den schönsten Ort im Weltall

Ausgeklügelte Spezialeffekte, überirdisch schöne Musik und funkelnde Gedankenblitze begeisterten das Publikum

Der Rheinbacher Landsturm begeisterten das Publikum bei der ausverkauften Sitzung in der Stadthalle.Jost

Rheinbach. „Rheinbach ist der schönste Ort im ganzen Weltall“ – und der Landsturm ist die lustigste Karnevalstruppe des Universums. Das ist kurz und knapp zusammengefasst das Ergebnis der total verrückten Landsturmsitzung 2015 unter dem Motto: „Landsturm 3011 – Jeck (s)im(mer) ALL!“, bei der die Stadthalle zum knatschverdötschten Mittelpunkt des Jeckenkosmos wurde.

Das Weltall – unendliche Weiten und bodenlose Tiefen sorgten für gleißend helle Gedankenblitze bei den wackeren Landsturm-Astronauten, die in monatelanger Vorbereitung ein absolut sehenswertes Programm zusammengestellt hatten.

Publikum in den verrücktesten Alien-Kostümen

Eine Vielzahl von ausgeklügelten Spezialeffekten und dazu passende Musik sorgten dafür, dass das in den verrücktesten Alien-Kostümen erschienene Publikum schier aus dem Häuschen war.

Peter Arzdorf, Peter Eich, Stefan Jansen, Heiko Hecking, Willi Mirgartz, Harald Assenmacher, Jacob Mufleh, Achim Frank, Fred Paral, Karl-Heinz Jansen, Stephan Bruna, Willi Mertens, Richy Arzdorf und Thomas Michels unterhielten das Publikum gut vier Stunden lang mit einer galaktischen guten Supernova aus Sketchen, Reden, Zwiegesprächen mit viel Klamauk und noch mehr Musik.

Keine Abdankung in Sicht

Auf dem Planeten Rheinbach jedoch ist alles wie gehabt. Stefan Raetz ist zum 49. Mal als Bürgermeister wiedergewählt, doch seine Abdankung scheint so langsam in Sicht, was den Ersten Beigeordneten Raffael Knauber jubeln lässt: „Strike!“ Die Abstimmung über das Internet erweist sich aber als Problem für die Höhenorte mit ihrem langsamen DSL-Anschluss, denn man weiß nie, ob die Stimmen noch während der aktuellen Wahlperiode ankommen.

Bedauernswert ist TV-Außerirdischer Alf mit seiner Katzenallergie, und E.T. musste nur 333 auf dem Telefon werden, um nachhause zu telefonieren. Die Rheinbacher Taxis sind mittlerweile von einer „Beam-Station“ ersetzt, mit der man allerdings nicht immer da ankommt, wo man hin will, und das Publikum auch schon mal mit nackten Tatsachen in der Duschkabine konfrontiert wird.

Die letzten Schützen haben es schwer

Kerstin und Peter Klier machen als letzte Rheinbacher Schützen Jagd auf ein lebendes Ziel. Weitere Auftritte von „Dr. Pillemann“ oder „Professor Grzimek“, R2D2 und C3PO wechseln sich in rasender Geschwindigkeit ab, doch einer der Höhepunkte ist und bleibt Peter Eich als „Galaktischer Zeitungsbote“, der schon die Rückkehr des Deutschen Ordens voraussagte. Zum Schluss wurden noch den Feierlichkeiten zur ersten Planeten-Partnerschaft eingeläutet, bei dem sich die närrischen Schorn Busch-Engel mit dem Rheinbacher Planeten-Sturm, den Stern-Stadt-Soldaten, den Blau-Weißen Sternschnuppen, dem Planeten der Blau-Goldenen Affen und der Löschgruppe Sonnenbrand verbrüderten. Und weil es zum Schluss hieß: „An der Theke brennt noch Licht“, wurde anschließend im Foyer noch ordentlich weiter gefeiert, bis der helle Planet am Himmel stand.

Miss Piggy war es sonnenklar: „Männer sind Schweine!“

„Beiß nicht gleich in jede Katze!“, wusste der Außerirdische Alf dank seiner Katzenallergie.

Eine Reise in der Beam-Station führte manchmal zu völlig unerwarteten Ergebnissen.

Nachbarn vom „Planeten Rübenkraut“ sind neidisch auf den schönsten Ort im Weltall

Nachbarn vom „Planeten Rübenkraut“ sind neidisch auf den schönsten Ort im Weltall

Nachbarn vom „Planeten Rübenkraut“ sind neidisch auf den schönsten Ort im Weltall

Der Rheinbacher Landsturm begeisterten das Publikum bei der ausverkauften Sitzung in der Stadthalle.Fotos: Jost

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