Jubiläums-Weihnachtsfeier der Boule-Abteilung des TC Rot-Weiß Neuwied
Nachdenkliches, Humorvolles und viel Spaß beim Eisstockschießen
Neuwied. „Lecker, nachdenklich und lustig“ - so erlebten die Boulespieler des TC Rot-Weiß Neuwied die Weihnachtsfeier im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens. Im „Alten Brauhaus Zur Nette“ hatten sich Bouler getroffen, um dem Jubiläumsjahr einen weiteren Höhepunkt hinzuzufügen. Hierbei wurden diejenigen Mitglieder mit einer Urkunde und einem individuellen Geschenk geehrt, die den Boulesport in der Krasnaer Straße vor zehn Jahren aus der Taufe gehoben hatten. Gaby van Westenbrugge würdigte als Abteilungsleiterin in ihrer Dankesrede die speziellen Verdienste der einzelnen Gründungsmitglieder, die maßgeblich zur positiven Entwicklung des Boulesports in der Deichstadt beigetragen hatten. Berthold Fritzen zeichnete anschließend in gereimter und humorvoller Weise nach, was ursprünglich auf dem Parkplatz der Tennisanlage in kleinem Kreis begonnen hatte. Inzwischen findet die Jagd nach dem Schweinchen auf den Bahnen eines in Eigenregie angelegten Boulodromes statt, das in der Region seinesgleichen sucht. Ganzjährig und bei nahezu jedem Wetter wird bei den Rot-Weißen geboult, und dank fleißiger Hände aus den eigenen Reihen können die Boulebahnen auch beleuchtet werden. Diese tolle Infrastruktur ist für Gaby van Westenbrugge auch ein wichtiger Grund für die inzwischen auf über 40 Personen angewachsene Mitgliederzahl.
Einem schönen Brauch folgend, zog anschließend Brigitte Gilles ihre Boulefreunde mit gekonnt vorgetragenen Gedichten und Geschichten in ihren Bann. Ihre charmante Art des Vortrags beinhaltete Nachdenkliches und Humorvolles passend zur Adventszeit und wurde mit Applaus bedacht.
Nach dem offiziellen Teil stärkten sich die Boulesportler an einem leckeren Buffet, um anschließend die Jagd nach Geschenken beim sogenannten Schrottwichteln zu beginnen.
„Sportart gewechselt“
Wenige Tage nach der Weihnachtsfeier trafen sich die Boulesportler auf dem Neuwieder Knuspermarkt. Beim Eisstockschießen hatten alle viel Spaß und die Zeit verging wie im Flug. Als besonders treffsicher erwies sich auch auf dem ungewohnten Terrain der „Eisbahn“ Peter Reitz, der amtierende Boule-Vereinsmeister der Rot-Weißen.
