AnsprechBar und Ju+X-Team organisierten eine Einkaufsoase
Nachhaltig shoppen im Alten Krankenhaus
Konzept des zweiter Polcher Mädelsflohmarkt ging auf
Polch. Frauen unterschiedlichen Alters schlenderten gemütlich durch die mit Kleiderständern und Verkaufstischen gut gefüllten Räume im Alten Krankenhaus Polch. Sie stöberten im vielfältigen Angebot der über 40 Verkäuferinnen, sahen sich Kleidung, Schuhe, Accessoires und Handtaschen an. Viele hielten das ein oder andere Kleidungsstück hoch und fragen ihre Freundin, ob das schön für sie sei. Wer nach erfolgreicher Shoppingtour eine Pause brauchte, bediente sich an der liebevoll mit Unterstützung der Polcher Tafel gestalteten Getränke- und Snackbar. Bereits zum zweiten Mal organisierten die Initiative „AnsprechBar“ und das Ju+X-Team der Verbandsgemeinde Maifeld dieses nachhaltige Shoppen. Und wieder mit vollem Erfolg. Sehr zufrieden fassten die Organisatorinnen zusammen, es sei ein sehr gelungener Nachmittag gewesen. Ihr Konzept sei aufgegangen: Kleidung kaufen und verkaufen in entspannter Atmosphäre, und das alles für einen guten Zweck.
Tragedauer der Kleidung verlängern
Eine Besucherin freut sich, sie habe schöne Stücke gefunden. Und genau das sei das Ziel gewesen, meinte Linda Morgenstern, die Ideengeberin des Marktes: Dass man für günstiges Geld getragene Kleidung quasi untereinander tausche, anstatt sie wegzuwerfen. Das sei gesünder für die Umwelt und auch für die Menschen. Den Organisatorinnen ist das Thema „Nachhaltigkeit“ ein besonderes Anliegen. Sie finden es gut, durch den Mädelsflohmarkt den Kreislauf der Kleidungsverwertung zu verlängern: Es sei schade, wenn ein neues Kleidungsstück nach nur viermal Tragen im Durchschnitt in die Tonne komme, bedauert Vivian Lion aus dem Vorbereitungsteam. Eine Schautafel mit solch interessanten und schockierenden Hinweisen rückte das Thema „fast fashion“ in den Vordergrund. Umso zufriedener waren die Organisatorinnen, dass der Markt auf großes Interesse stieß.
300 Euro gespendet
Es seien dabei gut 300 Euro Spenden zusammengekommen, die dem Frauenhaus Koblenz, dem Sozialdienst katholischer Frauen Koblenz e.V. und den Tafeln des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. zugutekämen, das freue sie ganz besonders. Denn es sei von Anfang an wichtig gewesen, dass mit dem Flohmarkt auch andere Frauen unterstützt würden. Positiv hätten sie gefunden, dass die Verkäuferinnen viele ihrer Sachen für die Kleiderkammer der örtlichen Tafeln gespendet hätten, fasst Sabrina Hörz zusammen, neben Linda Morgenstern eine weitere Ehrenamtliche, die aktiv in die Vorbereitung des Mädelsflohmarktes eingebunden war. Unterstützung gaben auch Elisabeth Zenner vom Dekanat Maifeld-Untermosel und Nadine Stäbe vom Ju+X-Team der VG Maifeld.
Nachhaltig Shoppen – das Konzept ist aufgegangen und hat Wiederholungscharakter. Mehr über die Initiative „AnsprechBar“ auf www.ansprech-bar.de und über die Jugendarbeit auf dem Maifeld auf www.jugend-maifeld.de.
Pressemitteilung Verbandsge-
meindeverwaltung Maifeld
