Möhnen-Cub Erpel 1935 e.V. blickt zurück
Nachlese auf die Session 2020
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am Montag, 4. Mai
Erpel. Schon eine Woche vor Karneval besuchten die Möhnen die Grundschule in Erpel. Bedingt durch die Winterferien machten die Kinder und Lehrer in der Pausenhalle eine kleine, aber feine Schulsitzung mit einem schönen karnevalistischen Programm für und mit den anwesenden Möhnen, GEK und natürlich dem Prinzenpaar. Früh am Weiberfastnachts-Morgen traf man sich, um das Prinzepaar Susanne I. und Udo I. zu wecken und in die Ornate zu helfen. Nachdem dies geschehen war, wurden auch noch die anderen Vereinsoberen von Erpel geweckt und man schaute auch noch beim Altbürgermeister vorbei. Nach dem Prinzenfrühstück im AD besuchten die Möhnen den neuen Ortsbürgermeister, bevor man zusammen mit der GEK im Bus nach Unkel fuhr, um dort die Banken zu besuchen. Nach der Rückkehr konnte man nun ganz entspannt einen kurzen Zwischenstopp zu Hause einlegen, bevor man sich kurz nach Mittag wieder im Bürgersaal traf.
Sitzung vor fast ausverkauftem Haus
Die Damen wurden zur Begrüßung der Sitzung mit Sekt empfangen, dann startete das Programm mit dem Einmarsch der Möhnen, dem Möhnenwibbel und dem Möhnentanz. Danach wurden die diesjährigen Ehrungen durchgeführt. Eine Urkunde und einen bunten Blumenstrauß, bekamen Doris Hopp für 35 aktive Jahre, und Inge Dümpelfeld und Lilo Krupp für 30 aktive Jahre im Verein. Sitzungspräsidentin Annelie Busse-Reffgen führte souverän, wie jedes Jahr, durch das Programm.
Den Eisbrecher machte dieses Jahr die „Gulaschkapell“ mit ihrer Blasmusik. Mit kölschen Titel brachten sie das Publikum sofort in die richtige Stimmung und animierten es zum Mitsingen und Schunkeln.
Wie man ein weiches sieben-Minuten-Ei richtig zu kochen hat, erklärte (Heike Schlüter und Martina Wilsberg) ein Ehemann seiner Frau, die das aber zur Weißglut und zu Mordgelüsten brachte. Danach erörterten zwei junge Frauen (Frederike Hirzmann und Mara Wilsberg) mit eindeutigen, zweideutigen Bemerkungen, was man wie und wo, so alles zum Schwimmen braucht. Mit einem doch ruhigerem, aber schönen kölschen Lied „Ich spreche gar kein Kölsch“, live gesungen von Christa Steege vom befreundeten Möhnenverein aus Hammerstein und Heike Schlüter mit ihren Zwischenbemerkungen, brachten den ganzen Saal zum Lachen, was dann sofort mit einer Rakete belohnt wurde. Der Spielmannszug, bzw. die Spielvereinigung SErpeLHOF, mit zusammengesetzten Musikern aus Erpel und Selhof marschierte dann auf die Bühne. Unter der Leitung von Ingo Olbermann spielten sie ihre Karnevalshits und animierten damit die begeisterten Frauen zum Mitsingen und mitmachen, was sie natürlich gerne taten. Die Kinderprinzengarde der GEK zeigte danach ihr Können, und begeisterte das Publikum.
Männerballett auf dem Höhepunkt
Der nächste Höhepunkt folgte im Anschluss, es kam das Tanz-Theater „Poppeldorfer Schlossmadämchen und Schloss-Junker“, mit wunderschönen Tänzen, die kölsche Geschichten musikalisch erzählten. Auch diese Künstler durften nicht ohne Zugabe von der Bühne. Durch eine kleine Programmänderung, bedingt durch eine Verspätung einer anderen Gruppe, wurde ein Sketch der Möhnen vorgezogen. Nach einer kurzen Schunkelpause kamen zwei Frauen (Frederike Hirzmann und Marita Zinkel) aus Tennessee auf die Bühne, bei denen tanzten nicht nur die Beine, sondern der Oberkörper, bzw. speziell der ganze Vorbau, in alle Richtungen. Die Kölschband „Schlappkappe“ brachte dann das Publikum mit ihrem umfangreichen Musikprogramm in Höchststimmung auf die Stühle, wo sie danach auch kaum herunter zu bekommen waren, denn es folgte im Anschluss sofort das Männer-Ballett, die „Blue Lagunas“. Sie holten kurzerhand Tracey Wilson, die auch die Möhnen-Tänze mit einstudiert, auf die Bühne, um dort zusammen zu tanzen.
Zug bildet grandiosen Abschluss
Anschließend wurde das Motto- und Zugkostüm mit einem kleinen Tänzchen vorgeführt. Viele „MÖHN CHERIE’s“ standen auf der Bühne. Ein wunderschönes Bild zeigte sich, denn so wurde dann auch die Große Erpeler Karnevalsgesellschaft empfangen. Es erfolgte der Einmarsch mit Prinzenpaar Susanne I. und Udo I. mit Gefolge, Solomariechen, Tanzpaar, Stadtsoldaten und Prinzengarde. Nachdem Prinzengarde, Tanzpaar, Solomariechen und Stadtsoldaten ihre Tänze zum Besten gegeben hatten, machten den Abschluss der Möhnensitzung die Prinzengarde mit ihrem Showtanz.
Am Karnevalssonntag traf man sich vor dem Zug beim Prinzenempfang in der Heisterer Straße, stärkte sich dort und ging von dort aus zur Zugaufstellung, die in diesem Jahr nicht weit vom Prinzen weg wahr. Es folgte ein schöner Karnevalsumzug bis hin zur Mehrzweckhalle an der Schule. Dort feierte man noch lange und ausgelassen zusammen mit den anderen Erpeler Vereinen. Bei der Zugwertung wurde mit dem „MÖHN CHERIE“-Kostüm der dritte Platz belegt.
Am Karnevalsdienstag wurde beim Karnevalsausklang das Prinzenpaar gemeinsam mit den GEK-Gruppierungen verabschiedet und seines Amtes enthoben. Den endgültigen Abschluss der diesjährigen Session, machten die Möhnen knapp zwei Wochen später mit der Manöverkritik.
Pressemitteilung
