Allgemeine Berichte | 08.06.2016

Rund 18.000 Besucher bei der Bonner Wissenschaftsnacht

Nachtschwärmer ließen sich von Regenschauern nicht abschrecken

Bei der Geo-Show im Hörsaal 1 führte Uni-Rektor Prof. Dr. Michael Hoch (l.) eine „Probebohrung“ an einer Wassermelone durch. Moderator Johannes Büchs assistierte. Volker Lannert/Uni Bonn

Bonn. „WasserWelten“ lautete das Motto der jüngsten Bonner Wissenschaftsnacht – und angesichts von Starkregen und Überschwemmungen hätte das Thema nicht aktueller sein können. Die Teilnehmer ließen sich von den zeitweisen Schauern jedoch nicht abschrecken: Schätzungsweise rund 18.000 Besucher tummelten sich bis Mitternacht im und um das Universitätshauptgebäude. Mitgezählt sind auch die Besucher des Wissenschaftszeltes auf dem Münsterplatz, das bereits am Donnerstag geöffnet hatte.

Die Mischung aus Forschung zum Anfassen und kulturellen Höhepunkten zog wieder zahlreiche Interessierte in ihren Bann. Die zehnte Bonner Wissenschaftsnacht wartete mit mehr als 60 Präsentationen aus Wissenschaft und Kultur auf. Die Wissenschaftseinrichtungen der Region präsentierten sich am Freitag von 18 bis 24 Uhr, das Ausstellungszelt auf dem Münsterplatz war bereits am Donnerstag von 9 bis 20 Uhr und auch während der Wissenschaftsnacht geöffnet.

Im Zelt auf dem Münsterplatz waren unter anderem virtuelle Welten und WLAN-Kommunikation für maritime Anwendungen des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE zu sehen. Die Hochschule Bonn/Rhein-Sieg führte vor, wie sich Ozon aus Wasser herstellen und damit Wasser aufbereiten lässt. Das Meteorologische Institut der Universität Bonn zeigte, passend zum Wetter, wie sich Wasser in der Region simulieren und vorhersagen lässt.

Auch im Universitätshauptgebäude luden zahlreiche Stände zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Am Strömungskanal des Geographischen Instituts der Universität Bonn konnten Besucher ausprobieren, wie sich das Wasser durch Sedimente seinen Weg bahnt. Im Rosenhof war eine Skulptur des Künstlers Marco Di Piazza und im Brunnenhof eine Lichtinstallation der Alanus Hochschule zu sehen.Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung führte vor, wie sich Wasser als Prüfstoff im Arbeitsschutz nutzen lässt. Auf großen Zuspruch stießen auch die Führungen durch das Uni-Archiv.

Darüber hinaus waren die Sammlungen der Universität, darunter das Ägyptische Museum, das Universitätsmuseum, das Arithmeum und das Akademische Kunstmuseum, sowie die Remigiuskirche an der Brüdergasse weitere Anziehungspunkte.

Die Wissenschaftsnacht findet alle zwei Jahre statt – 2016 bereits zum zehnten Mal. Sie wird von den Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Wissenschaftsregion Bonn mit der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler veranstaltet.

Pressemitteilung

der Uni Bonn

Kinder konnten bei der zehnten Wissenschafsnacht staunen und ausprobieren.

Kinder konnten bei der zehnten Wissenschafsnacht staunen und ausprobieren. Foto: Volker Lannert

Beim Rundgang durch die Präsentationen der Wissenschaftsnacht: Landrat Sebastian Schuster, Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan und Uni-Rektor Prof. Dr. Michael Hoch (v. l.) im Universitätsmuseum.

Beim Rundgang durch die Präsentationen der Wissenschaftsnacht: Landrat Sebastian Schuster, Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan und Uni-Rektor Prof. Dr. Michael Hoch (v. l.) im Universitätsmuseum. Foto: Volker Lannert

Bei der Geo-Show im Hörsaal 1 führte Uni-Rektor Prof. Dr. Michael Hoch (l.) eine „Probebohrung“ an einer Wassermelone durch. Moderator Johannes Büchs assistierte. Fotos: Volker Lannert/Uni Bonn Foto: Volker Lannert

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Imageanzeige Werbeplan 2026
Anzeige Alles für die Schule
Kleinanzeige Pflasterarbeiten
Imageanzeige, 2. Anzeige "2+1" Aktion
Sommerfest der FFW Ahrweiler, 15. – 16.08.26
Sommerlager Dagernova
Empfohlene Artikel
Präsente und vor allem Anerkennung zu 50 Jahren Musikfreunde Lantershofen, von links die Vorsitzende Johanna Schmidt, Bürgermeister Achim Juchem, die Gründungsmitglieder Manfred Sebastian und Heinz Bach sowie der 2. Vorsitzende Johannes Dengg.  Foto: DU
19

Lantershofen. Sie sind in Sachen Blasmusik extrem breit aufgestellt und haben von Rock- und Popsongs über Soundtracks bis hin zu klassischen Stücken, kölschem Liedgut und Volksliedern so ziemlich alles drauf und sind längst eine generationenübergreifende Formation von derzeit 70 Musikerinnen und Musikern, deren Wirken nicht nur in ihrem Heimatort lange nicht mehr wegzudenken ist: die Rede ist von...

Weiterlesen

Bizarre Lavaformation am Bausenberg.  Foto: Walter Müller
44

Niederzissen. Die meisten Menschen aus der Region kennen den Bausenberg nördlich von Niederzissen. Die charakteristische Hufeisenform des 339 m hohen Schlackenkegels zählt zweifellos zu den besterhaltenen der gesamten Eifel, wenn nicht sogar Deutschlands. Eine konkrete Vorstellung über das gewaltige Naturschauspiel, das sich vor rund 150.000 Jahren während der Vulkaneruption abspielte, haben jedoch die wenigsten Menschen aus dem Brohltal und dem Vinxtbachtal.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
1272

Astrologische Vorschau für die KW 34: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 17. August bis 23. August 2026

Die Woche vom 17. bis 23. August bringt Bewegung in Herzensangelegenheiten, berufliche Vorhaben und die persönliche Balance. Während manche Sternzeichen spüren, dass sich eine lange vorbereitete Entscheidung endlich auszahlt, geraten andere mit Erwartungen, Zeitdruck oder unausgesprochenen Konflikten aneinander. Auch gesundheitlich zeigt sich, wo zu viel Energie verbraucht und zu wenig auf Erholung geachtet wurde.

Weiterlesen

Wer kennt diese Frau?
1096

Aufmerksame Nachbarn beobachten Frauen beim Auskundschaften von Grundstücken und Häusern

18.02.: Einbruchsserie In Heimbach-Weis: Polizei fahndet nach Verdächtigen

Neuwied. In der Karnevalszeit zwischen dem 14. und 18. Februar 2026 wurden in der Ortsrandlage von Neuwied-Heimbach-Weis drei Einbruchsversuche registriert, von denen zwei erfolgreich durchgeführt wurden. Die Einbrüche ereigneten sich in der Burghofstraße, während in der Straße Fürther Weg ein versuchter Einbruch stattfand. Hierbei wurden die Täter offenbar durch die Rückkehr der Bewohner gestört.

Weiterlesen