Allgemeine Berichte | 17.06.2026

Vier kleine Rotwildkälber kamen vor rund zwei Wochen zur Welt

Nachwuchs im Rotwildgehege auf der Waldau

Das Fell der Rotwildkälber ist zunächst braun mit weißen Tupfen. Beim Heranwachsen verliert sich diese Zeichnung.

„In den ersten Tagen nach der Geburt sind die kleinen Kälber noch etwas unsicher auf den Beinen und schlafen viel. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge“, erklärt Stadtförsterin Angelika Dauermann. Nach und nach werden die Kleinen unternehmungslustiger und können beim Erobern des Geheges beobachtet werden.

Mit den neugeborenen Kälbern besteht das Rotwildrudel auf der Waldau derzeit aus 16 Tieren, darunter vier Hirsche sowie fünf Hirschkühe und drei Jungtiere aus dem vergangenen Jahr. Im Nachbargehege beim Damwild lässt der diesjährige Nachwuchs noch auf sich warten. Das Rudel besteht aktuell aus 25 Tieren, davon drei Hirsche, zehn Hirschkühe und zwölf Jungtiere.

Rotwild ist in Deutschland eine verbreitete Wildart. Im Kottenforst kommt sie jedoch – anders als Damwild – in der freien Natur seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr vor. Den Namen verdankt das Rotwild seinem rötlichen Fell. Das Fell der Rotwildkälber ist wie das der Damwildkälber braun mit weißen Tupfen. Beim Rotwild verliert sich diese Zeichnung allerdings beim Heranwachsen der Tiere. Damwild bleibt auch ausgewachsen getupft. Deutlich zu erkennen ist diese Zeichnung jedoch nur im Sommer.

Quelle: Bundesstadt Bonn

Das Fell der Rotwildkälber ist zunächst braun mit weißen Tupfen. Beim Heranwachsen verliert sich diese Zeichnung. Foto: Bundesstadt Bonn

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