Allgemeine Berichte | 04.07.2017

„Pecher Geigenbande“ spielte für Flüchtlingsarbeit des Ökumenischen Arbeitskreises

Nachwuchsmusiker zeigten ihre Talente

Gelungene Konzertpremiere für die Jüngste aus der Geigenbande

Die Pecher Geigenbande spielte vor vollem Haus in der Gnadenkirche in Pech.-CEW-

Wachtberg-Pech. Ein Konzert von Nachwuchsmusikern unter den Streichern gab es in der Gnadenkirche in Pech am 2. Juni um 16 Uhr zu hören, als die Pecher Geigenbande zugunsten der Flüchtlingsarbeit des Ökumenischen Arbeitskreises ihre Talente zeigte. Für einige der jungen Musiker war dieses Konzert eine Bühnenpremiere, die dank professioneller Vorbereitung unter der Leitung von Mary Schirilla gut gelang. Andere hatten bereits Erfahrungen bei Konzerten während der Kulturwoche, im Limbachstift oder im Hotel Wiesenau gesammelt.

Klassische Stücke im ersten Abschnitt

Die Leiterin der Pecher Geigenbande dankte Frau Müller, die die evangelische Kirche für das Konzert zur Verfügung gestellt hatte, und begrüßte die Vertreter des Ökumenischen Arbeitskreises. Im Programm fanden die Besucher im ersten Abschnitt Darbietungen klassischer Stücke. Das „Lied vom Vogelfänger“ von Wolfgang Amadeus Mozart trug Anna Markowski vor, während die jüngste aus der Geigenbande, die sechsjährige Elisa Steinke, beim Volkslied „Vogelhochzeit“ von ihrer älteren Schwester Linn-Gret mit der Querflöte begleitet wurde. Weitere Stücke aus dem klassischen Bereich trugen Charlotte Sonntag und Leonard Schönefeld sowie Paulina Bauß, Judith und Anna Labonte vor. Man hörte vor dem poppigen Teil des Konzerts das Allegro aus den Wiener Sonatinen Nr. 1 von Wolfgang Amadeus Mozart, „Aus der Bauernkantate“ für zwei Violen und das Allegro aus dem Doppelkonzert D-Moll, jeweils von Johann Sebastian Bach.

Schwungvolle Töne mit Adele und Rick Nowels

Mit dem Square Dance von Astrid Riese brachte das Quartett aus Anna, Elisa Steinke, Alexander Kunze und Jesper Labonte Schwung in die Töne. Danach gab die Familie Bauß, bestehend aus Philippa, Julius, Paulina und Patricia, von Adele „Skyfall“. Zum Abschluss der poppigen Rhythmen war „I Follow Rivers“ von Rick Nowels zu hören.

Im ruhigeren Teil mit traditionellen Stücken machte Linn-Gret Steinke mit „Shalom Alejchem“, einem Traditional, den Anfang. Raphael und Michael Schönefeld spielten im Anschluss ein schwedisches Volkslied mit dem Titel „Tysta Ensamhet“. Alexander Kunze und Jesper Labonte brachten vor dem Finale den „Traum eines Feuerwehrmannes“ von Ramin Entezami zu Gehör. Den Kanon von Johann Pachelbel spielten Judith Fassbender, Anna Labonte, Charlotte Sonntag, Leonard Schönefeld und Paulina Bauß.

Ein besonderer Ohrenschmaus

Die gesammelte „Pecher Geigenbande“ gönnte den Zuhörern zum Schluss mit dem „Cerf Volant“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ einen besonderen Ohrenschmaus. Für das Konzert wurde kein Eintritt verlangt, um Spenden für die Arbeit des Ökumenischen Arbeitskreises wurde jedoch gebeten. Insgesamt ließen die Talente mancher junge Saitenspieler darauf hoffen, in Zukunft mehr von ihnen zu hören.

Nachwuchsmusiker zeigten ihre Talente

Elisa Steinke (r.) wurde bei ihrer Konzertpremiere von ihrer Schwester Linn-Gret Steinke auf der Querflöte begleitet.

Elisa Steinke (r.) wurde bei ihrer Konzertpremiere von ihrer Schwester Linn-Gret Steinke auf der Querflöte begleitet.

Die Pecher Geigenbande spielte vor vollem Haus in der Gnadenkirche in Pech.Fotos: -CEW-

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