Neun neue Gästeführer DIN-EN zertifiziert
Natur- und Landschaftsführer erwerben besonderes Gästeführer-Diplom
Region. Sie sind Experten und Erzähler, Mittler und Motivator: Ausgebildete Gästeführer gelten als Repräsentanten der Region, in der sie ihre Tätigkeit ausüben. Ob Gäste sich dort willkommen fühlen und gerne wiederkommen, hängt in hohem Maße von den Kenntnissen und Fertigkeiten der touristischen Begleiter ab. Um die Servicequalität auf hohem Niveau dauerhaft zu garantieren, hat der Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V. (BVGD) einen Standard erarbeitet und EU-weit abgestimmt. Seit Mitte November ist der Kreis der Gästeführer mit europaweiter Anerkennung um neun Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer (ZNL) aus Rheinland-Pfalz und Hessen gewachsen. „Wir haben die Anforderungen an Sie sehr hochgeschraubt“, bekundete Dr. Christina Linger bei der Begrüßung der Prüflinge in Bendorf-Sayn. Die promovierte Archäologin und hauptberufliche Gästeführerin war eigens aus Hamburg an den Rhein gereist, um die Kandidaten einen ganzen Tag lang intensiv bei ihren Aufgaben zu beobachten und kritisch zu bewerten.
Dr. Hildegard Drolshagen-Stegmann und Dr. Winfried Stegmann (beide vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Bad Kreuznach und Simmern) komplettierten die Prüfungskommission. Sie bilden seit Jahren Gästeführer in verschiedenen ländlichen Regionen aus. Am Ende konstatierte das Dreier-Expertenteam unisono: „Die Latte hing hoch – doch niemand hat sie gerissen!“ Dies ist umso höher zu bewerten, als die Themen erst am Tag der Prüfung zugelost wurden und die Kandidaten sich daher umfassend vorbereiten mussten.
Bei der Schlussbesprechung zeigte sich das Prüfungstrio hoch zufrieden: „Alle haben das inhaltlich und methodisch Gelernte sowie das praktisch Erprobte erfrischend umgesetzt und damit bewiesen: Qualität in der Gästeführung ist keine Hexerei, sondern das Ergebnis konsequenter Aus- und Weiterbildung.“ Die beiden Experten vom DLR bescheinigten den Prüflingen, dass sie für mögliche Nachfolger aus den Reihen der übrigen ZNL „eine wichtige Eisbrecherfunktion“ übernommen haben.
Beurteilt wurden nicht nur fundierte Fachkenntnisse, sondern auch das Auftreten der Gästeführer, ihr Wortschatz und ihre Ausdrucksfähigkeit. Wichtig war den Experten darüber hinaus der Eindruck, „wie der Gästeführer rüberkommt“. Dabei spielten ausdrucksstarke Mimik und Gestik, eine angemessene Tonlage und Lautstärke sowie der souveräne Umgang mit Störungen eine wichtige Rolle. Am Ende war das Ergebnis eindeutig: Alle Prüflinge erfüllten die Erwartungen. Sie dürfen ihrem Gästeführertitel den Zusatz „nach DIN-EN“ anfügen und haben damit das EU-weit höchste Niveau in der Gästeführerausbildung erreicht.
Das Siegel ist verbunden mit drei Sternen, die Geprüften sind somit nun „Drei-Sterne-Gästeführer“. Es gilt vornehmlich für die Region, in der sie hauptsächlich tätig sind. Sie können es auf das übrige Europa von den Azoren bis nach Zypern erweitern. Die neuen Drei-Sterne Gästeführer sind:
Wolfgang Blum (Geisenheim / Region Rheingau und Mittelrhein), Michael Brzoska (Bundenbach / Hunsrück), Barbara Friedhofen (Bendorf / Limes), Kerstin Haasenritter (St. Goar / Limes), Axel Kaiser (Bad Ems / Limes), Silvia Kunz-Wagner (Hundheim / Hunsrück), Björn Ritter (Diez / Limes), Petra Schmidt (Thalfang / Hunsrück inkl. Nationalpark) und Susanne Syré (Bendorf / Limes).
Pressemitteilung Akademie
Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz
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