Allgemeine Berichte | 13.06.2022

Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell

Neefer Petersberg besucht

Die Teilnehmer der Exkursion auf dem Petersberg, im Hintergrund links Neef, auf der rechten Moselseite St. Aldegund. Foto: privat

Kreis Cochem-Zell. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, hatte zu einem Besuch des „Leuchtpunkts Neefer Petersberg“ eingeladen. Das Prädikat „Leuchtpunkt“ erhalten Orte und begrenzte Regionen mit einem reichen kulturellen Erbe und einer ebensolchen Flora und Fauna. Es ist Voraussetzung, dass der „Leuchtpunkt“ für Wanderer gut beschildert ist und Führungen zum „Leuchtpunkt“ regelmäßig angeboten werden.

Referentin Irmgard Spreier, Natur- und Erlebnisbegleiterin sowie Kultur- und Weinbotschafterin, konnte nahezu dreißig interessierte Teilnehmer begrüßen.

Nach einer Einführung am Brunnenplatz ging es zu einem kleinen Rundgang durch „Alt-Neef“ mit dem historischen Burghaus, dem St. Michaels-Turm, dem ehemaligen Neefer Kirchturm und vielen gepflegten Bürgerhäusern.

In Fahrgemeinschaften ging es dann hinauf auf den Petersberg. Auch wer schon des Öfteren auf dem Petersberg war, ist von den spektakulären Aussichten Richtung St. Aldegund und Alf, und Bremm, dem Calmont, dem doppelten Tunneleingang Richtung Cochem und den Orten Ediger und Eller begeistert. Eine kleine Gemeinschaft Neefer Bürger unterhält ganz in der Nähe einen Weinberg mit rund 150 Jahre alten Reben. Spannend fanden die Teilnehmer die Erklärungen von Irmgard Spreier zu der reichen Vegetation mit seltenen Pflanzen, Kräutern, Gräsern und Sukkulenten.

Ein weiteres Erlebnis brachte der Besuch des Neefer Friedhofs mit der alten Peterskapelle mit dem wertvollen Altar aus der Hoffmann-Schule im Stil der Spätrenaissance. Der Friedhof ist als der schönte Höhenfriedhof Deutschlands ausgezeichnet.

Ein Besuch auf dem „Piddischbersch“ ohne Besuch des „Eulenköpfchens“ wäre nur eine halbe Sache. Zwar ist der Aufstieg etwas mühsam – man wird aber mit tollen Ausblicken belohnt.

Und was wäre ein Besuch des Petersberges ohne einen Wein aus dem unterhalb liegenden „Neefer Frauenberg“ zu probieren? Im Distrikt „Burgberg“ nahe der früheren Neefer Siedlung und den keltischen und römischen Grabfeldern erwartete die Teilnehmer ein mit Wein-Gläsern – und Wein-Flaschen vorbereiteter Tisch. Der Wein schmeckte ausgezeichnet und war ein idealer Schlusspunkt einer mehr als dreistündigen interessanten Exkursion.

Die Teilnehmer der Exkursion auf dem Petersberg, im Hintergrund links Neef, auf der rechten Moselseite St. Aldegund. Foto: privat

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