Planungsänderungen für Projekte auf der Karthause
Neuausschreibung als Lösung
Karthause. Das Tiefbauamt hat kürzlich eine signifikante Verzögerung bei zwei Bauvorhaben auf der Karthause bekannt gegeben. Insbesondere handelt es sich um die Renovierung der Treppenanlagen, die zwischen der Simmerner Straße, Alexanderstraße und „Am Spitzberg“ liegen, sowie um den Ausbau des Radwegs auf der Simmerner Straße. Aufgrund der räumlichen Nähe und der teilweisen Überschneidung der Baustellen wurden diese beiden Projekte zu einer einzigen Baumaßnahme zusammengefasst und öffentlich ausgeschrieben. Bedauerlicherweise hat diese Ausschreibung nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Es hat lediglich ein Bauunternehmen ein Angebot eingereicht, welches jedoch deutlich über den geschätzten Kosten und dem verfügbaren Budget liegt.
Der Mangel an Interesse von Bauunternehmen ist wahrscheinlich auf die Komplexität und Detailgenauigkeit des Neubaus der Treppenanlagen zurückzuführen. Die Hanglage und die Nähe zu den Einfriedungen der benachbarten Grundstücke erfordern den Einsatz kleiner Maschinen oder sogar rein manuelle Arbeiten. Zusätzlich erschwert der anhaltende Fachkräftemangel, von dem auch die Tiefbaubranche stark betroffen ist, die Situation.
Als Antwort auf diese Herausforderungen hat das Tiefbauamt beschlossen, die Gesamtleistung in kleinere Bauabschnitte zu unterteilen und erneut auszuschreiben. Das erste Ausschreibungspaket umfasst den Lückenschluss des Radwegs auf der Simmerner Straße. Aufgrund der neuen Ausschreibungs- und Vergabeverfahren wird der Baubeginn auf Anfang des kommenden Jahres verschoben. BA
