CDU-Kreistagsfraktion informierte sich über die neuen Radwege
Neue Radrundwege durch den Westerwald sind fertig
Montabaur. Auf Antrag der CDU Kreistagsfraktion „Tourismus-Offensive 2020 – Radtourismus soll als Schwerpunkt ausgebaut werden“ werden dem Westerwald Gäste-Service e.V. Gelder für die Ausweisung und Vernetzung von Radwegen in den Verbandsgemeinden im Westerwaldkreis zur Verfügung gestellt. Pro Jahr sollen damit neue Radrundwege von etwa 80 bis 100 Kilometern Länge ausgewiesen werden. Nach einjähriger Vorplanung, Abstimmung und Verbesserung wurden in diesem Zusammenhang von Dezember 2017 bis April 2018 vier VG Touren beschildert. Die gesamte Wegeführung entspricht den Vorgaben des Landes für hochqualifizierte Themenradwege („Hinweise zur wegweisenden und touristischen Beschilderung für den Radverkehr“, kurz HBR). Darüber informierten Christoph Hoopmann und Maja Büttner vom Westerwald Touristik-Service die Mitglieder der CDU Kreistagsfraktion bei einem gemeinsamen Treffen.
Die Planung mit besonderer Berücksichtigung der Netzeinpassung erfolgt, wie bereits seit Jahren, durch Jupp Trauth vom Planungsbüro Hunsrückvelo. „Die Herausforderung besteht darin, dass jede Tour ihre besondere, netzverbindende Funktion erhält und möglichst viele Orte eingebunden werden“, so Jupp Trauth.
Dichtes Radwegenetz
Weiterhin sei der Westerwaldkreis durch sein Radwegenetz bereits jetzt zu einer der am dichtesten nach den Landesvorgaben beschilderten Regionen in Rheinland-Pfalz geworden.
Mit landesweiter Wegweisung wurden vier lokale Rundtouren versehen:
„Aubach-Tour“ (XVII)
Rundtour durch die Region des Aubachs zwischen Wirges, Montabaur und der nördlichen, ruhigen Quellregion bis Sainerholz (ca. 30 Kilometer).
„Bäche-Tour im Kannenbäckerland“ (XIII)
Rundtour zwischen den Bächen Brexbach und Saynbach im Herzen des Kannenbäckerlandes (ca. 20 Kilometer).
„Buchfinken-Gelbach-Tour“ (XII)
Die noch weitgehend unbekannte Buchfinken-Region in Verbindung mit dem Gelbachtal wird durch diese Rundtour für Rad-Gäste erschlossen (ca. 30 Kilometer).
„Fuchskauten-Tour“ (V)
Die ursprüngliche Fuchskauten-Tour mit Rennerod als Startpunkt erhält eine Nordschleife über den zweithöchsten Berg, den Stegskopf, der bisher als militärisches Sperrgebiet nicht befahrbar war (ca. 40 Kilometer).
Die Projektleiterin Maja Büttner erläuterte in diesem Zusammenhang, dass alle vier Touren das touristische und freizeitlich genutzte Radwegenetz im Westerwaldkreis verdichten und eine große Anzahl von Möglichkeiten der eigenen Tourengestaltung ergeben. Die Wege seien jeweils mit eigener, einheitlicher Routenplakette versehen. Das nächste Folgeprojekt mit fünf weiteren VG-Rundtouren, so Touristikchef Christoph Hoopmann, stehe bereits in den Startlöchern. Vorgesehen seien diese in den Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Hachenburg, Selters, Wallmerod und Westerburg.
