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Die Robert-Koch-Schule Linz verabschiedet ihre Abschlussklassen

Neue Wege in ungewöhnlichen Zeiten

Neue Wege in ungewöhnlichen Zeiten

„The Golden Twenties“ war das Motto der Abschlussfeier. Foto: Privat

13.07.2020 - 15:59

Linz. In ungewöhnlichen Zeiten muss man mitunter eingetretene Pfade verlassen und neue Wege beschreiten. So verhinderten in diesem Jahr die derzeit bestehenden Corona-Bestimmungen eine Feier in altbekannter Manier. Aber schnell waren sich die Abschlussklassenleiter darin einig, dass die postalische Versendung der Zeugnisse keine ernsthafte Option darstellt. Daher stand man vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Wie sollte man den Absolventen im Einklang mit den geltenden Regelungen gerecht werden? Rasch war klar, dass die einzige Möglichkeit in der Aufteilung der Abschlussklassen bestand. Und so entschloss man sich, die diesjährigen Feierlichkeiten in drei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen zu organisieren. Man traf sich in der gemäß dem Motto „The Golden Twenties“ festlich geschmückten Sporthalle am Miesgesweg, um dieses Ereignis gebührend zu begehen. Da Live-Auftritte und Gruppenvorführungen nicht möglich waren, sprangen nach den Begrüßungs- und Dankesworten des Schulleiters Herrn Dähler und den Segensworten der örtlichen Kirchengemeinden, die durch Frau Dech und Herrn Anhalt vertreten wurden, die jeweiligen Klassenlehrer in die Bresche und verabschiedeten ihre Klassen mit teils sehr persönlichen Worten. Auf Herrn Weiler, der seinen Schülern attestierte, auch in turbulenten Zeiten stets das Beste aus der Situation gemacht zu haben, folgte Frau Vlassakidis, die das Motto ins Zentrum ihrer Rede rückte, indem sie den Blick ihrer Schüler darauf lenkte, dass das wahre Gold in gelingenden menschlichen Beziehungen zu finden sei.

Im Anschluss an die Rede von Frau Lehmler, die ihre Klasse an die vielfältigen gemeinsamen erinnerte, musste Herr Mattesen augenzwinkernd gestehen, dass er bei seinem Versuch, mit der Tradition zu brechen, bei Abschlussveranstaltungen immer nur das Positive ins Licht zu rücken, kläglich gescheitert sei, da er gegen seine Truppe einfach nichts Nachteiliges vorbringen könne.

Abschließend griff die Oberstufenleiterin Frau Becker das Abschlussmotto nochmals auf und wünschte ihren Schülern, nachdem sie ihnen erläutert hatte, dass Gold die traditionelle Farbe der Könige und Herrscher sei, dass auch sie ihr Schicksal mutig in die eigenen Hände nehmen sollen, um Könige ihres eigenen Lebens zu werden. Anschließend ließen die beiden Klassenleiterinnen Frau Hehl und Frau Teigeler noch einmal die Höhen und Tiefen für die Fachhochschulreife-Absolventen Revue passieren.

Nachdem die Abschlussklassen ihre Schulzeit humorvoll in kurzweiligen PowerPoint-Präsentationen hatte Revue passieren lassen, steuerte die Veranstaltung auf ihren Höhepunkt, die Zeugnisverleihung, zu. Und auch diese sollte dieses Jahr etwas anders als gewohnt ablaufen. Nicht die Absolventen betraten die Bühne, sondern der Schulleiter ging von Stehtisch zu Stehtisch, von Familie zu Familie, und überreichte zusammen mit dem jeweiligen Klassenleiter die Zeugnisse.

Auf die Ehrungen besonderer schulischer Leitungen und außergewöhnlichen Engagements für die Schulgemeinschaft, die in diesem Jahr Hatem Albatran und und Samuel Lauffer erhielten, folgte ein Musikvideo der Schulband, die ihren Song bereits im Vorfeld eingespielt und aufgenommen hatte. Und so endete mit den Schlussworten des Schulleiters eine etwas andere Abschlussfeier, die ihren Vorgängerveranstaltungen trotz aller Widrigkeiten gefühlt in nichts nachstand.

Pressemitteilung

RKS Linz

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

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Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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