Allgemeine Berichte | 30.04.2021, 15:09 Uhr

Grundschule Hausen

Neue hocheffiziente Heizungsanlage ist in Betrieb

V.li. Klimaschutzmanager Helge Lippert, Schulleiterin Anna Kollmann, Bautechniker Jürgen Pulger Ortsvorsteher Karl-Josef Weber und Oberbürgermeister Dirk Meid.Foto: Jaqueline Blang/ Stadt Mayen
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Hausen. Die Grundschule Hausen erhielt kürzlich eine neue Heizungsanlage. Bei dieser neuen Anlage handelt es sich um eine klimafreundliche Gasabsorptionswärmepumpe mit Spitzenlastkessel und ersetzt nun zwei alte Niedertemperatur Gasheizungen aus den 80er Jahren. Dies war aufgrund mehrerer Ausfälle und voraussichtlichem Komplettausfall unerlässlich und wirtschaftlich notwendig.

Bisher verfügte das Gebäude über zwei Heizkreisläufe, einen für die Grundschule und einen für die angrenzende Hausmeisterwohnung. In naher Zukunft wird die Hausmeisterwohnung aufgrund steigenden Raumbedarfs für eine schulische Nutzung umgebaut, womit im Zuge dessen gleich beide Heizkreisläufe verbunden wurden und von nun an, nur noch ein Wärmeerzeuger für das Objekt erforderlich ist.

„Es freut mich sehr, dass wir solch eine hocheffiziente Heizungsanlage in der Grundschule Hausen in Betrieb nehmen konnten und von nun an klimafreundlicher heizen können“, so Oberbürgermeister Dirk Mied. Der Wahl des Anlagentyps war eine Untersuchung verschiedener Wärmeerzeuger durch das Mayener Planungsbüro „IFH Energie und Umwelt GmbH & Co.KG“ vorangegangen. Neben der Gasabsorptionswärmepume wurden ebenfalls der Einbau eines Gasbrennwertgerätes sowie der Einsatz einer Pelletheizung geprüft.

Die Gasabsorptionswärmepumpe war hinsichtlich der Gesamtkosten von Anschaffung, Wartung und Förderung am günstigsten und punktet außerdem gegenüber eines Brennwertgerätes mit deutlich geringeren CO2 Emissionen. Durch die kombinierte Nutzung von Umweltwärme und Gas für die Beheizung des Gebäudes erreicht die Gasabsorptionswärmepumpe einen Wirkungsgrad von ca. 135 Prozent. Gegenüber den bisherigen alten Gasheizungen werden Brennstoffeinsparungen von ca. 40 Prozent erwartet. Der CO2 Ausstoß sinkt entsprechend ebenfalls um 40 Prozent.

Ausgeführt wurden die Installationsarbeiten durch die Mayener Sanitärfirma Leersch GmbH. Die Kosten der Anlage belaufen sich auf ca. 72.000 Euro. Im Rahmen des BAFA Förderprogramms „Heizen mit erneuerbaren Energien“ konnten Bundesfördermittel in Höhe von 30 Prozent erhalten werden. Dies entspricht ca. 21.500 Euro.

Mit dem genannten Förderprogramm der BAFA können sich auch private Eigenheimbesitzer und Gewerbetreibende die Umrüstung alter Heizungsanlagen auf klimafreundliche Anlagen fördern lassen. Je nach vorheriger Heizungsanlage und gewünschter neuer Anlage sind Fördersätze zwischen 20 Prozent und 50 Prozent möglich. Weitere Informationen zum BAFA Förderprogramm erhalt man unter: https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Anlagen_zur_Waermeerzeugung/anlagen_zur_waermeerzeugung_node.html.

Weitere Informationen zu klimafreundlichen und wirtschaftlichen Heizungsanlagen sowie zur energetischen Sanierung befinden sich auf der Seite der Stadtverwaltung Mayen unter https://www.mayen.de/rathaus-buergerservice/klimaschutz/.

Ansprechpartner: Helge Lippert, Stadtverwaltung Mayen, Klimaschutzmanager, Rathaus Rosengasse, Zimmer 414, Tel: (0 26 51) 88 15 03, Mail: Helge.Lippert@Mayen.de.

Pressemitteilung der

Stadt Mayen

V.li. Klimaschutzmanager Helge Lippert, Schulleiterin Anna Kollmann, Bautechniker Jürgen Pulger Ortsvorsteher Karl-Josef Weber und Oberbürgermeister Dirk Meid.Foto: Jaqueline Blang/ Stadt Mayen

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