Allgemeine Berichte | 11.07.2024

Neuer Name vermittelt Wurzeln und Identität

Wassenach. Endlich hängt er da! Gemeint ist der neue Name der Grundschule Wassenach, der groß und bunt nun in der Zehntgasse auf einem tollen Schild zu bestaunen ist.

Klieburgschule – so heißt sie nun, die Wassenacher Grundschule! Und alle Gäste waren sich einig, dass es keinen besseren Namen für die Bildungseinrichtung geben kann.

In allen Grußworten wurde betont, wie stolz die Ortsgemeinde auf ihre Grundschule ist, wie gern gesehen die Klieburger Pänz bei Jung und Alt sind und vor allem, dass mit dem Namen den Kindern etwas mitgegeben wird – Wurzeln und Identität. Wo kommen wir her? Was macht uns aus? Wir gehören zusammen! All dies steckt hinter der traditionellen Kartoffelsorte „Klieburger“ und dem umgangssprachlichen Gebrauch des Wortes für die Bürger aus Wassenach.

Stellvertretend für den Ortsbürgermeister Manfred Sattler hielt dessen Enkelin Hanna Gorges, Viertklässlerin der Schule eine kurzweilige Rede. Danach schloss sich die Schulleiterin Kerstin Doetsch mit einer kurzen Begrüßung an. Sie hob den familiären Zusammenhalt der Ortsgemeinde hervor und erläuterte, dass der neuen Name quasi die Familienzugehörigkeit symbolisiert. Mit den Worten „Wir sind alle Klieburger!“ beschloss sie den Willkommensgruß.

Herr Horst Gies, 1. Beigeordneter der Kreises überbrachte den Gruß der Landrätin. In einem charmanten Grußwort wünschte er der Schulgemeinschaft alles Gute für die Zukunft und übergab einen Gutschein für einen Baum, der für geplante Neugestaltung des Schulhofes natürlich freudig entgegengenommen wurde.

Anschließend richtete Verbandsbürgermeister Johannes Bell das Wort an die Anwesenden. Dass Namen eben doch mehr als „Schall und Rauch“ sind, belegte er eindrucksvoll in seiner Rede. Auch er ließ es sich nicht nehmen die Schüler mit einer Überraschung zu erfreuen! So gab es für jeden Klieburger Panz eine Eintrittskarte für das Brohltalbad. Eine tolle Überraschung für die anstehenden Ferien.

Es stand dann noch eine Premiere an. Die Schülerschaft hatte in den letzten Wochen geprobt, Zeilen eingesungen und Liedtexte auswendig gelernt. Unter Anleitung von Musiklehrerin Bettina Schneider konnte die neue Wassenacher Schulhymne „Das Klieburgschullied“ zum Besten gegeben werden! Mit Jubel und viel Applaus wurde die Premiere von allen Anwesenden bedacht!

Dies war die perfekte Überleitung zum zuständigen Regierungsschuldirektor Harald Thome. Er bescheinigte als Musikfachmann den Kindern zunächst einmal alle Töne getroffen zu haben. Auch verwies er in seiner Rede auf die Heimat und die Wurzeln, die einem mitgegeben werden. „Allem voran auch eine Haltung dem Leben gegenüber, so wie es Josef Zilliken hier in Wassenach schon einmal getan hat!“.

Gemeinsam mit Frau Doetsch und den Wassenacher Grundschülern stimmte Herr Thome nun den Countdown an, damit das neue Namensschild enthüllt werden konnte. Mit einem bunten Luftballonregen kam der neue Name „Klieburgschule“ nun zum Vorschein, auf dem nun mit (Kinder-)Sekt angestoßen wurde.

Zu den Gratulanten zählten an diesem Tag auch Frau Schneider und Frau Müller – beide Mitglieder des Landtages, die zuständige Mitarbeiterin der Verbandsgemeinde für Schulen –Frau Becker sowie die ehemaligen Schulleiterinnen der Wassenacher Grundschule Frau Fickler und Frau Kopp und Vertreter des Ortsgemeinderates. Hinzu kamen viele Eltern, Mitarbeiter und Freunde der Schulgemeinschaft sowie die Gemeindearbeiter und die Maxikinder der KiTa Pusteblume, die von der Leiterin Frau Baltes begleitet wurde. Der Förderverein überraschte alle Besucher und Akteure noch mit einem Eiswagen, der für Erfrischung sorgte. So konnte man bei bester Stimmung noch etwas vor Ort verweilen.

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  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
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