Minister Pinkwart wünscht sich weitere Kräftebündelung für internationale Aufstellung
Neuer Unternehmerpark zieht deutschlandweites Interesse auf sich
Meckenheim. Was vor vielen Jahren bei den einen Euphorie, bei anderen Unglauben an die Tauglichkeit oder gar Stirnrunzeln ausgelöst hatte, beginnt sich zu bewähren und wurde kürzlich offiziell mit dem zweiten Platz beim Award für innovative Wirtschaftsförderung geehrt. So informierte sich jüngst Minister Pinkwart über den Unternehmerpark Kottenforst, der in Zusammenarbeit zwischen Politik, Unternehmern und Forschung trotz Wachstum das grüne Gesicht Meckenheims nicht nur wahren, sondern betonen soll. Es sollten Unternehmen angesiedelt werden, die selbst nicht nur produzieren, sondern einen positiven Zukunftsbeitrag leisten, erklärte Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer. Professor Ralf Pude erläuterte die Verwendungsmöglichkeiten der am Campus Klein-Altendorf erforschten Pflanzen und Bau und im Handel. Minister Pinkwart empfand das Projekt als eines mit Leuchtturmwirkung und bekräftigte seine Bestrebungen, die Verwendung von Photovoltaik in NRW mindestens verdoppeln zu wollen. Insofern wertete er die geplante Bauweise des Unternehmens Küpper und Söhne, die das zweite Grundstück im Unternehmerpark erworben haben, ein Gebäude mit dreiseitiger Photovoltaikanlage zu bauen, positiv.
Man habe fast täglich Anfragen nach Grundstücken und sei mit mehreren Interessenten derzeit im vertieften Gespräch und in der Beratung mit den Fachleuten der Hochschule, um die geforderten Kriterien an Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Bau und Betrieb zu berücksichtigen, sagte der Wirtschaftsförderer. In einer Großküche käme man mit der Holzbauweise an Grenzen, erfuhr man von den ersten Grundstückskäufern des Caterers „Aubergine und Zucchini“.
Aber auch hier werde man nachhaltige Lösungen finden, die die tägliche Arbeit mit Dämpfen und viel Reinigung berücksichtigen.
Pinkwart zeigte sich beeindruckt und wünschte sich eine weitere Kräftebündelung, um das national bereits aufsehenerregende Projekt gegebenenfalls auch international vorstellen zu können.
