Runder Tisch mit Landrat Achim Hallerbach
Neuerliche Insolvenz der DRK-Trägergesellschaft Süd-West
Kreis Neuwied. „Die zwei Klinik-Standorte Neuwied und Asbach haben eine Zukunftsperspektive. An der Stabilität der medizinischen Versorgung im Kreis Neuwied arbeiten wir strukturiert weiter“, bilanziert Landrat Achim Hallerbach die Ergebnisse des Runden Tisch zur Insolvenz der DRK-Trägerschaft Süd-West mbH im Gesundheitsministerium in Mainz. Dazu hatte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch die Landräte und Bürgermeister der betroffenen Standorte nach Bekanntwerden des kompletten Rückzugs des DRK aus dem Krankenhauswesen eingeladen. Begleitet wurde Landrat Achim Hallerbach vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach, Michael Christ.
„Nach dem heutigen Gespräch mit Minister Hoch und einem Vertreter des Insolvenzverwalters, sehen wir für Neuwied und Asbach eine gute Perspektive und eine klare Fortführungsfähigkeit der Krankenhäuser. Wichtig ist jetzt, dass mit den potentiellen Interessenten zur Übernahme, insbesondere für Asbach, zügig Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter aufgenommen- und zu Ergebnissen geführt werden, damit die Belegschaft und die Menschen in der Region eine zeitnahe und konkrete Perspektive erhalten“, betont Landrat Achim Hallerbach.
Ferner betonte der Landrat im Gespräch mit dem Gesundheitsminister, dass insbesondere die fachliche Expertise aus dem Krankenhausstandort, der Ärzteschaft und Belegschaft, aufgenommen und berücksichtigt werde. Denn sie kennen die Kompetenzen und Leistungsfähigkeiten am besten, um die Einrichtung dauerhaft in eine gute Zukunft zu führen. Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Michael Christ haben die volle Unterstützung für den Prozess zugesagt. „Auch wenn für drei Monate die Gehälter und Finanzierung gesichert sind und auch die medizinische Versorgung für die Patientinnen und Patienten gesichert ist, die Zeit drängt, damit wir uns für einen guten, leistungsfähigen und vor allem professionellen Träger entscheiden können“, so Achim Hallerbach und Michael Christ zum Abschluss der Gesprächsrunde.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Neuwied
