Fluthilfe der Diakonie eröffnet Anlaufstelle zur Stärkung des Gemeinwesens in Swisttal-Heimerzheim
Neues Diakonie-Büro in Swisttal stärkt Fluthilfe in der Region
Heimerzheim. Fast drei Jahre nach der Flutkatastrophe sind die Auswirkungen noch immer spürbar in den betroffenen Ortschaften. Zur Verstärkung der Unterstützung in der Region hat das Diakonische Werk in Kooperation mit der Diakonie Katastrophenhilfe ein Büro in Swisttal eröffnet. Zur Feier der Eröffnung kamen zahlreiche regionale Partner, Anwohner sowie Mitarbeiter anderer diakonischer Dienste.
Andrea Elsmann von der Geschäftsleitung der Diakonie hob die Bedeutung des neuen Angebots hervor. Sie betonte, dass neben den Schäden an Menschen und Häusern auch das soziale Gefüge im Dorf gelitten hat. Die Diakonie möchte mit dem neuen Büro einen Raum für soziales Miteinander und konkrete Projekte bieten. Beate Krugel, die Leiterin der Einrichtung, stellte einen Fragebogen vor, mit dem die Bedürfnisse der Anwohner erfasst werden sollen, um gezielte Aktivitäten und Projekte, beispielsweise zum Klimaschutz oder zu saisonalen Anlässen, zu entwickeln.
Superintendentin Claudia Müller-Bück erinnerte in ihrer Ansprache an das starke Gemeinschaftsgefühl unmittelbar nach der Katastrophe und würdigte die schnelle Unterstützung durch die Diakonie-Katastrophenhilfe. Sie äußerte sich zuversichtlich über die Errichtung des Diakonie-Büros in einem wiederaufgebauten Ladenlokal und sprach Segen und Gebet für die Engagierten vor Ort aus.
Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner dankte der Diakonie für ihre anhaltende Präsenz und Unterstützung, fast drei Jahre nach der Flut. Die Sichtbarkeit der Helfer in ihren blauen Jacken und die anderer Teams sei ein ermutigendes Zeichen.
Andreas Volmert vom Diakonie Rheinland Westfalen-Lippe informierte, dass das Büro in Swisttal eines von zehn Quartiersprojekten in flutbetroffenen Gebieten ist. Er sicherte die Unterstützung des Landesverbandes zu und zeigte sich begeistert von den geplanten Projekten, mit dem Versprechen, wiederzukommen.BA
