Allgemeine Berichte | 22.06.2021

Städtisches Gymnasium Rheinbach verabschiedet 102 Abiturientinnen und Abiturienten

Neues Etappenziel erreicht: Das Abitur

Nach einem harten letzten Jahr unter Corona-Bedingungen war die Freude umso größer

1023 glückliche Abiturienten und Abiturientinnen verließen mit dem Abitur in der Tasche "ihr Städti" in Richtung eines neuen Lebensabschnitts. Foto: Gerd Hänschke

Rheinbach.Schulleiter Stefan Schwarzer sprach auf der Abiturfeier am Städtischen Gymnasium Rheinbach (SGR) seiner Abiturientia sein großes Lob aus, er werde sie als „sehr engagierten, kreativen und liebenswerten Jahrgang in Erinnerung behalten, politisch interessiert, gesellschaftlich rege, kulturell und insbesondere musikalisch vielfältig begabt.“ Er betitelte die Jahrgangsstufe als eine für ihn ganz besondere, da „ich selbst mit Ihnen hier 2013 eingeschult worden bin.“ Das Schulgelände war für diese Feierlichkeit festlich umgestaltet worden: An über 100 weiß gedeckten und mit Blumen geschmückten Stehtischen wurden den 450 Gästen kalte Getränke und Knabbereien angeboten, damit sie diesen Höhepunkt des Schuljahres trotz des warmen Sommerwetters und der geltenden Corona-Regeln in einem würdigen Rahmen verfolgen konnten. 102 glückliche Abiturient*innen verließen mit dem Abitur in der Tasche ihr „Städti“.

Schwarzer las seinen Zuhörern aus dem „Nähkästchen“ vor, als er einige anonymisierte Briefe seiner vor ihm stehenden Schülerschaft vorlas, die diese im Rahmen ihrer Einschulung vor acht Jahren als 10jährige an sich selbst als 18jährige geschrieben hatte. In humorvollem Plauterton antwortete er auf Briefe, wie: „Am ersten Tag spielten wir nur Spiele. Am zweiten Schultag hatte ich endlich auch Pause. Nach diesem Tag traf ich ein Urteil: Mir gefällt es an der Schule.“ „Diese zuversichtliche und positive Einstellung möget ihr behalten“, wünschte der Schulleiter abschließend den jungen Leuten, „werdet glücklich, behaltet und erfüllt euch eure Träume, bleibt gesund und passt gut auf euch auf!“

Bürgermeister Ludger Banken, der seine Freude darüber aussprach, dass man zur Zeit unter freiem Himmel trotz aller pandemiebedingten Regularien die Abiturfeier im wahrsten Sinne feiern dürfe, beglückwünschte alle Abiturient*innen zu ihrem „neuen Etappenziel: das Abitur“. Er ließ noch einmal Revue passieren: „Sie haben sich Ihr Abitur unter ganz schwierigen Bedingungen erarbeitet, nämlich in der schwersten Krise unseres Landes.“ Er lobte den Beitrag der Abiturient*innen, die als „Mosaiksteine“ Rheinbach lebendig erhalten, sodass sie eine „jung gebliebene Stadt, eine Stadt der Bildung“ sein könne. „Ich wünsche Ihnen für Ihren Lebensweg, dass Sie stets Freude an dem haben, was Sie tun“, war sein ganz persönlicher Wunsch für seine jungen Zuhörer*innen.

Für die gesamte Abiturientia hielt Klemens Pilz eine lebendige Abschlussrede. Er bestätigte Bankens Worte zum letzten Qualifikationsjahr: „Das letzte Jahr war schon recht hart unter Distanzunterricht, Wechselunterricht oder in Quarantäne. Und was haben wir verpasst? Kursfahrt, Turnhallenübernachtung, Abiball.“ Dass das die jungen Leute aber nicht entmutigt hat, zeigte Pilz mit seinen abschließenden Worten: „Das Beste liegt noch vor uns!“

Die Jahrgangsstufenleiter Silke Arens und Sebastian Cholewa wurden an diesem Nachmittag mehrfach mit jubelndem Applaus von ihren Abiturient*innen als Dank für ihre überaus engagierte Arbeit, ihr stets offenes Ohr und ihr hingebungsvolles Engagement während der letzten zwei Jahre bedacht. „Wir lernten euch als eine muntere Truppe kennen, die nicht auf den Mund gefallen war und sich für Themen, die sie interessierte, engagiert einsetzen konnte. Wir erinnern uns zum Beispiel an die gemeinschaftssinnstiftenden Freitage, an denen ihr wunderbar aufmüpfig dem Unterricht fernbliebt, um euch auf Fridays for future-Demos für den Klimaschutz einzusetzen“, berichtete Arens lachend. Beide Mathematiklehrkräfte betonten den persönlichen Einsatz jedes einzelnen Schülers zur Zeit des Lockdowns „und spätestens zu dieser Zeit hat euer Siegeszug an Tapferkeit und Durchhaltevermögen begonnen. Ihr habt es sehr gut hinbekommen, dieses „kooperative Abenteuer-Brettspiel Schule“, bei dem eine Gruppe von Helden zusammenarbeiten muss: Für uns unvergesslich verlasst ihr das SGR als Helden!“

Der Abiturjahrgang 2021

A – E: Justin Ajua, Ida Alfert, Jessica Bayer, Anna Beuke, Donatus Beyer, Zozan Aleyna Bingöl, Emily Bock, Johann Boehnert, Nathalie Bohr, Samuel Bosbach, Andreas Burgdorf, Björn Bussat, Anika Czerwinski, Emil Draber, Lucas Ellmann, Dana Engeland

F – H: Noah Fergen, Keanu Fuchs, Lara Füllenbach, Andrea Gunczi, Sönke Hackling, Tala Hag Rabee, Niklas Handrup, Âmina Hanke, Niklas Hart, Leon Heck, Lea Hecking, Marco Heinevetter, Annalena Heinrichs, Markus Helmerking, Franca Hiß, Maja Hohl, Lena Huckemann

J – L: Tom Jansen, Leoni Jonczik, Jakob Jungcurt, Emilia Justen, Luisa Justen, Laura Keller, Philo Klein, Jan-Martin Kötter, Annika Kuntze, Lars Leber, Thies Lenko, Max Lewit, Theresa Liedtke, Lilly Lindlar

M – 0: Gerrit Marchall, Lasse Maurer, Lara Meier, Rezzan Mersin, Samuel Milambo, Mara Mörsdorf, Betty Moser, Ramona Naderhoff, Antonia Neugebauer, Christopher Neugebauer, Sarah Oberrem, Alexandra Oberscheven

P – R: Klemens Pilz, Noa Pippon, Tobias Plücker, Daniel Rennert, Leon Rennert, Noah Rosenbrock

Arne Ruberg

S: Lena Salveter, Silas Schaprian, Jean-Pascal Scherer, Bastian Schickor, Laura Schmidt, Colin Schneider, Franziska Schneider, Maximilian Schneider, Samuel Schneider, Jannis Schönenberg,

Can Schorn, Florian Schroeder, Max Schülein, Jonathan Schüller, Paul Schuler, Yanik Schumacher,

Daniel Seregin, Carl Steffen, Marlen Szopa

T – Z: Florian Tychon, Greta von Wnuck Lipinski, Paula Voss, Marie Wagenfeld, Daniel Waimer,

Lucy-Fabienne Weisleder, Jakob Wiesner, Silas Wilberg, Jakob Wirtz, Kerim Yorulmaz, Kevin Zahn

1023 glückliche Abiturienten und Abiturientinnen verließen mit dem Abitur in der Tasche "ihr Städti" in Richtung eines neuen Lebensabschnitts. Foto: Gerd Hänschke

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