Vortrag im Kreishaus in Siegburg
„New Work – Wie kann´s gelingen?“
Innovation-Coach Melanie Vogel referierte
Rhein-Sieg-Kreis. Arbeiten nicht mehr im Büro und zu festen Zeiten, sondern dank digitaler Vernetzung, wo immer man gerade ist und dann, wenn es am besten passt: Was solche Veränderungen fürs Arbeitsleben bedeuten, untersuchte Melanie Vogel in ihrem Vortrag „New Work – wie kann’s gelingen?“. Die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, seiner Kommunen und der Stadt Bonn hatten jüngst zu dem spannenden Thema ins Kreishaus geladen.
Referentin Melanie Vogel stellte heraus, dass „New Work“ als positive Idee einer neuen Form von Arbeit in den USA geboren wurde. Der Rückbau von Lohnarbeit durch Automatisierung und Digitalisierung sollte den Menschen die Freiheit bescheren, in der Arbeit der eignen Berufung folgen zu können.
In der Realität werde die zunehmende Digitalisierung des Arbeitslebens von den Beschäftigten aber keineswegs als so segensreich empfunden. Mobilität, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit würden als neue Tugenden verlangt. Schnelles Handeln und sofortiges Reagieren seien zur Norm geworden. Die Mitarbeitenden fühlten sich jedoch den an sie gestellten Erwartungen vielfach nicht gewachsen. Frustration und Angst könnten Folgen sein.
Um gegenzusteuern schlägt Melanie Vogel den Unternehmen vor, den Veränderungsprozess zu gestalten und zu begleiten. Stabile Werte und Normen sollten in den Unternehmen gelebt werden. Dazu zählen Respekt und Fairness, Transparenz, Vertrauen und Verlässlichkeit. Bezogen aufs Familienleben empfiehlt Vogel, die veränderten Arbeitsbedingungen in die Familienorganisation einzubeziehen und daraus Positives für alle Beteiligten zu ziehen. Frauen und Männer, die phasenweise im Homeoffice tätig sind und flexibel über ihre Arbeitszeit verfügen können, hätten die Chance, Zeiten für Job und Familienmanagement gleichberechtigt unter sich aufzuteilen. Um dem Diktat der ständigen Verfügbarkeit zu entgehen, gab die Autorin des Sachbuchs „Futability“ noch einen Tipp aus eigener Erfahrung: „Bauen Sie Entschleunigungsoasen in den Alltag ein, und machen Sie sich Termine mit ‚Dr. Frei‘.“
Pressemitteilung des
Rhein-Sieg-Kreises
Melanie Vogel referierte über neue Formen der Arbeit und den Umgang mit den damit einhergehenden Veränderungen. Foto: Rhein-Sieg-Kreis Foto: LYDIA WAGENER
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Waldbrand am höchste Berg der Eifel
12.08.: Adenau: 700 Quatratmeter Wald an der Hohen Acht in Flammen
Adenau. An der Hohen Acht kam es am Mittwochabend, 12. August 2026, um 21:22 Uhr zu einer Meldung eines Vegetationsbrandes. Unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Turms brannten etwa 700qm Wald in schwer zugänglichem Gelände.
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Seewasser für Löscheinsatz genutzt
14.08.: Laacher See und Waldsee Rieden aufgrund der Waldbrände bei Langenscheid gesperrt
Glees / Rieden. Aufgrund der Wald- und Flächenbrände in der Region zwischen Langenfeld und Langenscheid müssen der Laacher See und der Waldsee Rieden gesperrt werden.
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Aus dem Polizeibericht
Einsätze für Feuerwehr und Polizei
Adenau. Am Mittwochabend (12.08.2026) wurde gegen 21:22 Uhr ein Vegetationsbrand an der Hohen Acht gemeldet. Unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Turms brannte auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern Wald in schwer zugänglichem Gelände.
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