Allgemeine Berichte | 16.07.2019

Gedenkstein für die Ordensschwestern der Franziskanerinnen aus Oberwinter

Nicht vergessen!

Die Gedenkstätte für die Franziskanerinnen in Oberwinter.Foto: privat

Oberwinter. „Warum würdigt man die einst so engagierten Ordensschwestern der Franziskanerinnen aus Oberwinter nicht - etwa durch einen Gedenkstein?“ So angeregt von Bürgern aus Oberwinter im Jahr 2009. Ausgangspunkt des Artikels war, dass der Nutzungsvertrag mehrerer Gräber der Franziskanerinnen von der Barmherzigkeit, mit Sitz in Luxemburg, bis auf eine Grabstätte abgelaufen und zum Abräumen freigegeben wurde. Die noch verbliebene Grabstätte wurde nach 30-jähriger Ruhezeit im Frühjahr 2019 beendet und von den Ordensschwestern nicht mehr verlängert und somit abgeräumt.

Die Zeit zum „Handeln“ war nun da, um ein Andenken an die Ordensschwestern für ihre segensreiche Tätigkeit in Oberwinter zu erstellen. Von der Friedhofsverwaltung der Stadt Remagen wurde eine freie Stelle neben der Priestergedenkstätte angeboten. Der Ortsbeirat und das katholische Pfarramt von Oberwinter wurden über das Vorhaben informiert und so konnte eine ortsansässige Steinmetzfirma mit dem Abräumen der letzten Grabstätte beginnen. Der vorhandene Grabstein und die Grabplatte wurden für die Gedenkstätte übernommen und von der oben genannten Firma entsprechend umgearbeitet und errichtet.

Warum eine Grabstätte: Zur Information sei gesagt, dass sich die Franziskanerinnen seit 1922 bis in die 90er Jahre in Oberwinter sozial und caritativ engagiert haben. Sie betreuten ein Altersheim, den katholischen Kindergarten, eine Nähschule, die katholische Bücherei, zeitweise auch eine ambulante Krankenpflege und waren als Seelsorgerinnen tätig. Schon vor Jahren wurde in Oberwinter der Wunsch geäußert, den Ordensschwestern für ihr ehrenamtliches Wirken eine Gedenkstätte zu errichten. Dieser Wunsch ist nun erfüllt, eine würdige Erinnerung bleibt bestehen.

Die Gedenkstätte für die Franziskanerinnen in Oberwinter.Foto: privat

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