Allgemeine Berichte | 07.04.2017

Verein Niederbieberer Bürger e.V.

Niederbieber einst und jetzt

Jahresheft in neuem Gewand erschienen

Niederbieber einst und jetzt

Niederbieber. Die 37. Ausgabe des VNB-Jahresheftes „Niederbieber einst und jetzt“ ist in diesen Tagen in einem neuen Gewand erschienen. Das Aussehen hat sich sowohl außen als auch innen gewandelt. Dem Verein Niederbieberer Bürger war es daran gelegen, das Heft klarer, übersichtlicher und bunter, eben moderner, zu präsentieren. In der 37. Ausgabe berichten sieben Autoren in fünfzehn Beiträgen über das Geschehen in Niederbieber in Vergangenheit und Gegenwart. Da setzt sich zum Beispiel Werner Kinne mit den Fassadengestaltungen in Niederbieber kritisch auseinander und Bernd Siegel berichtet von den Sanierungsarbeiten am Backhaus, die notwendig wurden, weil das 280 Jahre alte Gebäude mit Feuchtigkeitsschäden zu kämpfen hat. Das Textileckchen der evangelischen Kirchengemeinde Niederbieber-Segendorf-Torney musste seine Pforten schließen, weil die Unterhaltung und Betreibung sich nicht mehr lohnten. Inge Melmer schildert dieses in der kleinen Chronik des Textileckchens. Zwei florierende Niederbieberer Geschäftsbetriebe werden vorgestellt. Achim Maur berichtet über den Salon Roscher, der vor fünfzig Jahren in Niederbieber ansässig wurde und Anita Trostel zeichnet die Entwicklung der einstmals Fürstlich Wiedischen Fischzucht zur heutigen Fischzucht-Weller auf. Nostalgisch wird es dann mit dem Beitrag von Friedel-Wulf Kupfer, der aus dem Leben eines Kaufmanns und Unternehmers im 19. Jahrhundert erzählt, und zwar von Hermann Buchholtz, dem Gründer der Blechwarenfabrik Aubach. Manfred Melmer erinnert sich an seine Kindheit und Jugend auf dem „Dremmsche“, wie die Melsbacher Straße im Sprachgebrauch genannt wird und erklärt, woher wahrscheinlich die Flurbezeichnung „Auf’m Trümmchen“ abgeleitet wird.

Erfolgreiche Damen- Handballmannschaft

Ein Auszug aus dem Mannschaftsbuch aus dem Jahr 1947 erinnert daran, dass es in Niederbieber einmal eine erfolgreiche Damen-Handballmannschaft gab, die im Endspiel um die Mittelrheinmeisterschaft stand. Eine Niederschrift aus einer alten Chronik befasst sich mit dem Beschluss der Gemeindevertretung vom 14. Juni 1955 eine Turn- und Sporthalle in der Segendorfer Nodhausener Straße zu bauen und Bernd Siegel schildert den Versuch die Bodenverbesserungsgenossenschaft, die 1936 gegründet wurde, aufzulösen. Die frühere Niederbieberer Bürgerin Henriette Mayer widmete 1916 Carmen Sylva ein Gedicht und Anita Trostel erinnert dazu an die beiden ledigen jüdischen Schwestern Mayer. In einem anderen Beitrag fragt sie „Wer kennt noch den Henkelmann?“. Da beim VNB die Mundart nicht fehlen darf, schildert sie in einem Gedicht ihre Erlebnisse „Em Bus“ nach Neuwied. Die Chronik für Niederbieber des Jahres 2016 hat wieder Bernd Siegel zusammengetragen und im Rückspiegel zählt Anita Trostel die Geschehnisse beim VNB im abgelaufenen Jahr auf.

So ist dem Verein Niederbieberer Bürger wieder ein Heft gelungen, das seinem Ruf gerecht wird, mit zu den interessantesten und beliebtesten Heimatbroschüren zu gehören. Das Heft ist gegen eine Schutzgebühr mittwochs bis freitags von 15 bis 18 Uhr bei der Firma Holzgeist in der Aubachstraße 8 und mittwochs von 19 bis 21 Uhr im Museum im Backhaus erhältlich.

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