Messdiener St. Medard Bendorf
Nikolaus als Bote des Christkinds
Bendorf. Die aktiven Messdiener St. Medard trafen sich in gemütlicher Runde, um sich gemeinsam mit Kaplan Pater Paul, der zu einem Besuch vorbeikam, auf Weihnachten einzustimmen. Die Weihnachtsfeier soll dabei vor allem ein großes Dankeschön an die Kinder und Jugendlichen für die geleisteten Dienste am Altar oder sonstigen Messdiener-Aktivitäten während des vergangenen Jahres sein, denn sie sind gern bereit, ihre Freizeit auch an den Wochenenden zu „opfern“ und sich dadurch in die Gemeinschaft einzubringen.
Das Weihnachtsfeier-Planungsteam der Gruppenleiter hatte sich deshalb einiges einfallen lassen, um den Messdienern einen kurzweiligen Abend zu bieten. So wurde bei Plätzchen, Muffins und Punsch (alkoholfrei) an weihnachtlich geschmückten Tischen gesungen.
Das Planungsteam brauchte an dem Abend nicht lange nach freiwilligen Messdienern zu suchen, die bereit waren, eine vorbereitete Weihnachtsgeschichte um Engel Heinrich (Dietrich Mendt) vorzutragen. Spontan meldeten sich direkt mehrere. Nach dem gemeinsamen Abendessen (es gab selbst zubereitete Hotdogs) war der Besuch des Nikolauses der Höhepunkt. Er kam als Bote des Christkinds, um den Messdienern ein Weihnachtspräsent zu überreichen. Dabei wusste der Nikolaus Positives zu den Messdienereinsätzen zu berichten. Er fand viele lobende Worte. Aber was wäre es für ein Nikolaus, der in seinem großen Buch nicht auch etwas finden würde, was er als Tipp für die Zukunft anspricht? So erläuterte er an dem Abend einiges zur Historie des korrekten Hinknieens vor gekrönten Häuptern und was dies alles mit dem Messdienen zu tun hat. Auch der ein oder andere weitere Gruppenleiter fand sich spontan an dem Abend noch ein, um mitzufeiern. Ausklang fand die Weihnachtsfeier beim gemeinsamen Anschauen des Weihnachtsfilms „Der Polarexpress“, in dem ein kleiner Junge in der Weihnachtsnacht in seinem Bett liegt und trotz seiner Zweifel am Weihnachtsmann auf die Geräusche des Rentierschlittens wartet. Im Verlauf der Nacht hört er sie, und damit beginnt alles.