Infostand des Kinderschutzbundes auf dem Luisenplatz
Nummer gegen Kummer seit 30 Jahren erfolgreich
Neuwied. Pünktlich zum Ferienbeginn, am letzten Tag des Schuljahres und damit der Zeugnisvergabe, organisierte der Kinderschutzbund Neuwied einen Infostand auf dem Luisenplatz.
Die „Nummer gegen Kummer“ bietet seit über 30 Jahren Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit, mit ausgebildeten ehrenamtlichen Telefonberatern über ihre Probleme zu sprechen – anonym und kostenlos. Sechs Tage in der Woche, von Montag bis Samstag von 14 bis 20 Uhr ist die „Kummernummer“ 116 111 für Ratsuchende frei geschaltet.
Dabei beraten ausgebildete jugendliche Telefonberater zwischen 16 bis 21 Jahren samstags von 14 bis 20 Uhr. Wer sich dafür interessiert, kann sich gerne bei den Projektleitern oder der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes Neuwied melden. Die sehr gute, etwa 100 Stunden umfassende Schulung, wird in Ausbildung, Studium und anderen verwandten Tätigkeiten sehr gerne gesehen.
Bundesweit sind circa 3.500 Berater tätig, die im Laufe des Jahres etwa 150.000 Gespräche, hauptsächlich mit zwölf- bis 16-Jährigen, führen. Themen sind dabei psychosoziale Probleme und Gesundheit, Partnerschaft und Liebe, Sexualität, Probleme in der Familie, Probleme in der Schule und Ausbildung, im Freundeskreis.
Ein Prozent der Gespräche finden dabei im Einzugsbereich des Kreisverbands Neuwied statt, wo die Nummer gegen Kummer, seit dem Jahr 2000 ein offenes Ohr bietet.
Weitere Helfer gesucht
Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit hat, wendet sich an die Projektleitung oder die Geschäftsstelle. Gaby Uhr, Tel. (01 78) 5 19 30 29, E-Mail: Gabi-u@t-online.de; Gerd Steuer, Tel. (01 73) 5 38 55 56, E-Mail: jbjprojekt.neuwied@t-online.de oder Kinderschutzbund Neuwied, Tel. (0 26 31) 2 85 21, E-Mail: info@kinderschutzbund-neuwied.de.
