Traditionelle Pilzwanderung der NaturFreunde Kettig
Nur wenige Exemplare landeten im Körbchen
Es ist zu warm und zu trocken für Pilze
Kettig. Während der traditionellen Pilzwanderung der Kettiger Naturfreunde, erstmalig am Laacher See, wurden in diesem Jahr kaum Pilze gefunden. Gerade mal eine handvoll konnte die Gruppe unter bewährter Führung von Stephanie Shirazi entdecken. Circa 20 Teilnehmer trafen sich am frühen Morgen am Naturfreundehaus am Laacher See und wurden von der Pilzkennerin und dem Vorsitzenden der Kettiger Naturfreunde, Oliver Hartmann, begrüßt. Beim gemeinsamen Spaziergang durch den umliegenden Wald wurden dann doch einige Objekte gefunden. Stephanie Shirazi gab zur Einführung für „Anfänger“ wieder eine theoretische Einleitung mit guten Tipps und Ratschlägen. Die Tochter von Bruno Wörnle erklärte, wie man die richtigen Pilze erkennt und wo man suchen muss, um bestimmte Arten zu finden.
„So gibt es nur eine Regel beim Pilze sammeln - dass es eben keine Regeln gibt“, erklärte Stephanie Shirazi. „Faustregel: Einen Pilz, den man nicht hundertprozentig bestimmen oder erkennen kann, lässt man dort, wo er ist.“ Eine kleine Fehleinschätzung und Bestimmung können ein böses Ende nehmen. Ein paar giftige Exemplare, wie der „Gewöhnliche Kartoffelbovist“, der „grünblättrige Schwefelkopf“, waren auch dabei. Der giftigste jedoch von allen ist der „Gelbe Knollenblätterpilz“. Selbst vor dessen Berührung warnte die Pilzkennerin dringend. In diesem Jahr landete der äußerst giftige Geselle jedoch in keinem der Spankörbe. „Vom „Schwefelporling“, „Netzstieliger Hexenpilz“ oder den „Zunderschwamm und Bilkenporling“ hat man nichts zu befürchten, die sind alle essbar“, erklärte die Pilzexpertin aus Engers.
Artikel melden
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3
- Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 4
- Bernd Kircher: Es ist der Ottenturm in der Andernacher Stadtmauer an der Verbindung zwischen Stadtgraben und Oberer Wallstraße.
- Helma Bermel : Andernach Stadtmauer, am Stadtgraben.
- Gabriele Schammler: Bilderrätsel Es handelt sich um einen Teil der Andernacher Stadtmauer in der Nähe der Burgruine.
HeimatHelden: Saffig: Peter Röttgen und Dieter Sill sind für ihre Mitmenschen im Einsatz
- Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!
Vorsicht vor falschen Polizisten
23.04.: Falsche Polizisten am Werk: Betrügerische Anrufe im Rhein-Lahn-Kreis
Sankt Goarshausen. Am 23. April 2025 ereigneten sich bereits am Vormittag mehrere Fälle, in denen falsche Polizeibeamte Geschädigte telefonisch kontaktierten. Die Betroffenen erhielten die Mitteilung, dass in ihrer Nachbarschaft ein Einbruch stattgefunden habe und ihr Name auf einer Liste der Einbrecher aufgetaucht sei.
Weiterlesen
Jugend musiziert: Höchstpunktzahl beim Landeswettbewerb
Nico Luo aus Bendorf fährt zum Bundeswettbewerb
Bendorf. Beim Landeswettbewerb Jugend musiziert in Mainz am 19./20. März haben die beiden Brüder Nico und Julian Luo aus Bendorf in der Wertung „Klavier solo“ große Erfolge erzielt. Die beiden hatten sich beim Regionalwettbewerb Ende Januar in Neuwied durch erste Preise für den Landeswettbewerb qualifiziert und ihr Programm in monatelanger Arbeit mit ihrem Lehrer, dem Pianisten Thomas Mombaur aus Ettringen, einstudiert und immer weiter verfeinert.
Weiterlesen
Unbekannte schießen auf Verkehrszeichen und Wanderkarten
01. - 13.04.: Schüsse im Westerwaldkreis
Seck. Im Zeitraum von Mittwoch, dem 1. April 2026, bis Montag, dem 13. April 2026, ereignete sich im Bereich des Campingplatzes Weiherhof in der Ortsgemeinde Seck eine gemeinschädliche Sachbeschädigung. Dabei wurden Verkehrszeichen, Wanderkarten und das Willkommensschild vermutlich durch Schüsse beschädigt.
Weiterlesen
