Allgemeine Berichte | 18.01.2021

Unterrichtsraum der Gesamtschule Swisttal für das Fach Technik ist perfekt ausgerüstet

Ob Löten, Gewinde schneiden, trennen oder fügen

Holz-, Kunststoff- und Metallbearbeitung sind Bestandteil im Technikunterricht. Foto: Gemeinde Swisttal

Swisttal. Auf den freien Werkbänken stehen die Sitzhocker akkurat in Reih und Glied. An der Wand hängt ein orangenes Schild mit der Aufschrift „Disziplin, Selbstvertrauen, Belastbarkeit – das Geheimnis deines Erfolgs“. Ein leichter Geruch von Löt-Zinn liegt in der Luft. So kann es an der Sekundarschule Swisttal nur im Technikraum riechen…

„Arbeit, Geduld und Einsatz haben sich gelohnt“, stellt Techniklehrer Christoph Köchling angesichts des neu möblierten Technikraumes und des generalüberholten Maschinenparks für den Technikunterricht zufrieden fest. Dank des finanziellen Engagements der Gemeinde findet Technikunterricht auf hohem Niveau statt.

So gibt es im Werkraum eine generalüberholte Staubabsauganlage, einen neuen Dickenhobel, eine vollständig sanierte Tischkreissäge sowie zwei in Stand gesetzte Ständerbohrmaschinen und zusätzlich neue Lagerschränke. „Diese gute Ausstattung werden wir in den Neubau der Gesamtschule mitnehmen“, sagt Köchling. Im Technikunterricht, der in der Oberstufe fortgesetzt werden kann, stehen unter anderem Holz-, Kunststoff- und Metallbearbeitung wie auch Automatisierung und Elektronik auf dem Stundenplan. „Wer den Technikunterricht nach der zehnten Klasse verlässt, der kann beispielsweise unterschiedliche Werkstoffe trennen und fügen, kann löten, Gewinde schneiden oder Kunststoffe warm formen“, erklärt Köchling. Am Anfang steht für jede Schülerin und jeden Schüler ein intensiver Praxiskurs im Technischen Zeichnen. Innerhalb von drei Jahren können die Schülerinnen und Schüler verschiedene „Maschinen-Führerscheine“ erwerben. Da geht es zum Beispiel um die Bedienung von Bohrmaschine, Tiefziehgerät, Lötkolben oder Poliermaschine. Exkursionen zu Partnerbetrieben aus der Metall-, Elektro- und Kunststoffindustrie ergänzen das Unterrichtsangebot. Außerdem geht es einmal im Jahr zur Weck Glaswerk GmbH in Bonn. Dort ist immer wieder faszinierend die Verbindung von „Low-Tech“ zu sehen, wenn das flüssige Glas aus dem ersten Stock der Produktionshalle in die Formen schießt, mit „High-Tech“, wenn die fertigen Gläser die vollautomatisierte Endkontrolle passieren und ebenso vollautomatisch verpackt werden.

Zusammen mit seinem Kollegen Dr. Hendrik Förster, der Chemie unterrichtet, engagiert sich Köchling für die Schule in der landesweiten Gemeinschaftsoffensive für den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs „Zukunft durch Innovation – zdi.NRW“. Mit den neu eingerichteten Unterrichtsräumen für die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Technik verfügt die Schule über eine exzellente Ausgangslage für den Unterricht in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Zurzeit bereitet die Sekundarschule in Swisttal ihre Technikschülerinnen und Technikschüler schwerpunktmäßig auf technische Ausbildungsberufe vor. An der künftigen Gesamtschule wäre dann auch die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf ein Ingenieur- oder technisches Studium möglich Pressemitteilung

Gemeinde Swisttal

Holz-, Kunststoff- und Metallbearbeitung sind Bestandteil im Technikunterricht. Foto: Gemeinde Swisttal

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